IGBCE-Jugend: Chemie-Gewerkschaft prüft Sexismus-Vorwürfe

Datum16.06.2026 14:35

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Chemie-Gewerkschaft IGBCE prüft Vorwürfe sexueller Belästigung und systematischen Sexismus in ihrer Jugendorganisation. Die Gewerkschaft hat eine externe Kanzlei beauftragt, die aufgetretenen "nicht zu akzeptierenden Vorfälle von Fehlverhalten" aufzuarbeiten. Diskriminierung und Belästigung widersprechen den Werten der IGBCE. Details zu den Vorwürfen gegen teils ehemalige, teils aktive Mitarbeitende werden bis zum Abschluss der Untersuchung nicht veröffentlicht.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „IGBCE-Jugend“. Lesen Sie jetzt „Chemie-Gewerkschaft prüft Sexismus-Vorwürfe“. Die Chemie-Gewerkschaft IGBCE geht Vorwürfen von sexueller Belästigung im Umfeld der eigenen Jugendorganisation nach. Es gebe Hinweise auf "nicht zu akzeptierende Vorfälle von Fehlverhalten", berichtet die Gewerkschaft am Sitz in Hannover. Konkret geht es auch um den geäußerten Verdacht von "systematischem Sexismus und Belästigung durch Verantwortliche im Umfeld der IGBCE-Jugend". "Diskriminierung, sexuelle Belästigung, Homophobie oder andere Formen grenzüberschreitenden Verhaltens stehen im klaren Widerspruch zu unseren Werten und unserem gewerkschaftlichen Leitbild", hieß es in der Mitteilung. "Vor diesem Hintergrund machen uns die an uns herangetragenen Sachverhalte sehr betroffen." Die Gewerkschaft habe daher eine unabhängige, externe Kanzlei damit beauftragt, die Vorfälle zu prüfen und aufzuarbeiten.  Gegenstand der Untersuchung seien "die der IGBCE bekannt gewordenen Vorwürfe gegen teils ehemalige, teils noch für die IGBCE tätige Mitarbeitende im Zusammenhang mit ihrer gewerkschaftlichen Tätigkeit", heißt es in einer von der Gewerkschaft veröffentlichten Mitteilung der beauftragten Kanzlei. Die Gewerkschaft machte keine näheren Angaben dazu, um welche Vorwürfe es konkret geht. Details sollen bis zum Abschluss der Aufarbeitung nicht genannt werden, hieß es. © dpa-infocom, dpa:260616-930-231843/1