Datum16.06.2026 06:38
Quellewww.zeit.de
TLDRLaut Unicef ist die Klimakrise eine massive Bedrohung für Kinder. Ein neuer Atlas zeigt, dass 1,1 Milliarden junge Menschen mindestens drei Klimagefahren wie Dürren, extreme Temperaturen und Hitzewellen ausgesetzt sind, was Gesundheit, Bildung und Überleben gefährdet. Besonders betroffen sind Kinder in der Sahel-Region, Bangladesch, Myanmar und Pakistan. Der Bericht hebt das überlagernde und verstärkende Risiko mehrerer Klimafaktoren hervor.
InhaltDas UN-Hilfswerk Unicef hat einen Klimarisiko-Atlas für Kinder vorgelegt. Vor allem Dürren, extreme Temperaturen und Hitzewellen bedrohen 1,1 Milliarden Kinder. Die Klimakrise trifft Kinder laut Unicef besonders hart. Nahezu jedes Kind der Welt sei mindestens einer Klimagefahr ausgesetzt, warnte das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen in einem Bericht. In vielen Regionen überlagerten und verstärkten sich mehrere Risiken. Rund 1,1 Milliarden und damit fast die Hälfte aller Kinder weltweit waren von mindestens drei gleichzeitig auftretenden Klimagefahren bedroht, heißt es in dem Bericht Children's Climate Risk Report 2026. Dadurch seien Gesundheit, Bildung und auch Überleben gefährdet. Bei den größten Klimagefahren handelt es sich demnach um Dürren, extreme Temperaturen, Brände, Hitzewellen, Küsten- und Flussüberschwemmungen, Sand- und Staubstürme sowie tropische Stürme. Kinder in der afrikanischen Sahel-Region sowie in Bangladesch, Myanmar und Pakistan sind laut Unicef besonders stark betroffen. Der Report mache sichtbar, dass mehrere Klimarisiken in vielen Regionen zusammenkämen, kommentierte Unicef. Am häufigsten treten demnach Dürren, extreme Temperaturen und Hitzewellen gemeinsam auf. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.