Datum23.11.2025 10:39
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Evangelische Landeskirche Anhalts plant eine Reform, die eine Reduzierung von Stellen im Pfarr- und Verwaltungsdienst sowie den Verzicht auf Kirchenkreise umfasst. Diese Maßnahmen sollen die Kirche zukunftsfähig machen, da die Mitgliederzahl von 42.000 im Jahr 2012 auf etwa 23.300 gesunken ist. Ein Stellenplan wird erarbeitet, um die Reformen konkret umzusetzen. Kirchenpräsident Karsten Wolkenhauer betont die Notwendigkeit des Dialogs mit der Basis. Der Haushalt für 2026 sieht Einnahmen und Ausgaben von rund 19,49 Millionen Euro vor.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Glaube“. Lesen Sie jetzt „Kirchenreform in Anhalt: Weniger Personal, neue Strukturen“. Die Evangelische Landeskirche Anhalts will in den nächsten Jahren Stellen im Pfarr- als auch im Verwaltungsdienst reduzieren. Zudem soll künftig auf Kirchenkreise verzichtet werden, wie die Landessynode beschlossen hat. Die Anhaltische Landeskirche ist die kleinste Landeskirche Deutschlands, sie hat aktuell rund 23.300 Mitglieder. 2012 waren es noch rund 42.000 Mitglieder gewesen. Für die konkrete Umsetzung der Reformen soll nun unter anderem ein Stellenplan für die nächsten Jahre erarbeitet werden. "Die Synode hat den Weg geebnet für Reformen, mit denen wir die Landeskirche zukunftsfähig machen werden. Dass diese Veränderungen auch für Ängste und Befürchtungen sorgen, liegt in der Natur der Sache – hier wollen und werden wir eng im Gespräch mit der Basis bleiben und gut zuhören", erklärte Kirchenpräsident Karsten Wolkenhauer. Das Kirchenparlament hat zudem dem Haushalt für 2026 zugestimmt. Er sieht Ausgaben und Einnahmen in Höhe von rund 19,49 Millionen Euro vor. Die Landessynode ist mit dem Landeskirchenrat und der Kirchenleitung eines der drei Entscheidungsgremien der Landeskirche. Die Synode besteht aus 32 von den Ältesten der Kirchenkreise gewählten sowie sechs von der Kirchenleitung berufenen Synodalen. © dpa-infocom, dpa:251123-930-329175/1