Datum15.06.2026 15:19
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Linke warnt vor drohenden Kürzungen im Sozialstaat durch geplante Bundesreformen. Partei- und Fraktionschefin Ines Schwerdtner befürchtet Einsparungen bei Rente, Pflege und Bildung. Insbesondere die Rente sei von einem "Rentenkürzungsprogramm" bedroht, unter anderem durch höhere Abschläge und eine mögliche Anhebung des Rentenalters. Die Linke ruft daher zu weiteren Protesten auf und kritisiert die Bundesregierung für ihre Sparpläne.
InhaltDie Linke rechnet mit Kürzungen bei Rente, Pflege und Bildung. Nach der letzten Sitzung der Rentenkommission dringt sie auf weitere Proteste. Die Linkspartei hat zu weiteren Protesten gegen die von der Bundesregierung geplanten Sozialreformen aufgerufen. Parteichefin Ines Schwerdtner warnte am Montag in Berlin vor Einschnitten bei der Rente und in anderen Bereichen des Sozialstaats. Hintergrund ihrer Äußerungen war die letzte Sitzung der Rentenkommission der Bundesregierung. Schwerdtner sagte, in dem Gremium habe sich nach Einschätzung der Linken ein "hochgefährlicher" Kurs abgezeichnet. Was bei der Rente drohte, sei ein "Rentenkürzungsprogramm", erklärte sie mit Verweis auf mögliche höhere Abschläge bei vorzeitigem Rentenbeginn, ein mögliches Aus für die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte und Diskussionen über eine weitere Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters. Ko-Parteichef Jan van Aken warf der schwarz-roten Bundesregierung zugleich vor, bei Bildung, Pflege und Gesundheit den Rotstift anzusetzen, und verwies auf bundesweit anlaufende Proteste gegen die Reformpläne. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.