Datum23.11.2025 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRHans-Joachim Watzke tritt nach über 20 Jahren als Geschäftsführer von Borussia Dortmund zurück und wird auf der Mitgliederversammlung zum neuen Vereinspräsidenten gewählt. Sein Vorgänger Reinhold Lunow zog seine Präsidentschaftskandidatur zurück, wodurch Watzke der einzige Bewerber ist. Trotz seiner erfolgreichen Amtszeit, in der Dortmund zwei Mal Meister und mehrmals Pokalsieger wurde, steht er wegen eines umstrittenen Werbedeals mit Rheinmetall in der Kritik. Die Reaktion der Mitglieder auf die Wahl wird mit Spannung erwartet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „BVB-Mitglieder entscheiden über Watzkes neue Rolle“. Nach mehr als 20 Jahren ist für Hans-Joachim Watzke als Geschäftsführer der Kapitalgesellschaft von Borussia Dortmund Schluss. Am Sonntag tritt der 66-Jährige auf der Mitgliederversammlung (11.00 Uhr) des BVB-Stammvereins aus diesem Amt zurück. Im weiteren Verlauf der Versammlung soll Watzke dann zum Vereinspräsidenten gewählt werden. Nach dem Rückzug des amtierenden Präsidenten Reinhold Lunow ist Watzke der einzige Kandidat. Seine Wahl gilt als sicher. Spannend wird dennoch sein, wie groß die Kritik der Mitglieder sein wird. Der umstrittene Werbedeal mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall sorgte in den vergangenen Monaten für viel Ärger. In dem Zuge hatte Lunow zunächst überraschend angekündigt, bei der Wahl anders als zuvor abgesprochen gegen Watzke antreten zu wollen. Am Ende zog der Mediziner seine Kandidatur aber zurück. In seiner Amtszeit als Leiter der Geschäftsführung der BVB-Kapitalgesellschaft hatte Watzke den Fußball-Bundesligisten saniert und zum größten Widersacher von Bayern München gemacht. In der Zeit wurde der BVB zweimal deutscher Meister, dreimal DFB-Pokalsieger und erreichte zwei Champions-League-Endspiele. © dpa-infocom, dpa:251123-930-328168/1