Datum15.10.2025 16:58
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Magdeburg-Attentäter, Taleb al-Abdulmohsen, war während seiner Tätigkeit als Psychiater wegen Unzuverlässigkeit und wirrer Mails auffällig. Ein Bericht seines früheren Arbeitgebers, Salus gGmbH, stellt fest, dass ein Attentat nicht vorhersehbar war und keine Hinweise auf ein mögliches Handeln zur Verhinderung des Anschlags bestanden. Am 20. Dezember 2024 raste er mit einem Auto über den Weihnachtsmarkt und tötete sechs Menschen, während über 300 weitere verletzt wurden. Der Prozessbeginn ist noch unklar.
InhaltDer ehemalige Arbeitgeber des Magdeburg-Attentäters hat einen Bericht vorgelegt. Demnach fiel der Psychiater durch wirre Mails und Unzuverlässigkeit auf. Der Angreifer vom Magdeburger Weihnachtsmarkt ist während seiner Arbeit als Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie immer wieder auffällig geworden. Das geht aus einem veröffentlichten Bericht seines ehemaligen Arbeitgebers hervor. Die interne Sonderprüfung des früheren Arbeitgebers von Taleb al-Abdulmohsen wurde von drei Mitarbeitenden durchgeführt. Sie wurden demnach von einem externen Juristen begleitet und beraten. Das Unternehmen hätte ein Attentat eigener Einschätzung nach auf dieser Grundlage jedoch nicht vorhersehen können, heißt es in dem Bericht: "Den vorliegenden Recherchen und Bewertungen zufolge gibt es im Ergebnis keine Anhaltspunkte, dass ein mögliches Handeln der Salus gGmbH als Arbeitgeberin von Taleb al-Abdulmohsen den Anschlag hätte verhindern können." Der saudische Arzt war am 20. Dezember 2024 mit einem Auto über den Magdeburger Weihnachtsmarkt gerast. Er tötete sechs Menschen, mehr als 300 wurden zum Teil schwer verletzt. Wann der Prozess gegen ihn eröffnet wird, ist bislang unklar. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.