Datum15.10.2025 16:49
Quellewww.zeit.de
TLDREin abgelehnter Asylbewerber wurde bei einer Grenzkontrolle in Bunde gefasst. Der 19-Jährige, der mit sechs verschiedenen Namen unterwegs war, wurde wegen Unterschlagung und gefährlicher Körperverletzung gesucht. Sein Asylantrag war von der deutschen Behörde im Vorjahr als unbegründet abgelehnt worden. Er hatte sich mit einer niederländischen Asylbewerberkarte ausgewiesen. Der Mann wurde einem Haftrichter vorgeführt und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, um aus Deutschland ausgewiesen zu werden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mit sechs Namen unterwegs“. Lesen Sie jetzt „Abgelehnter Asylbewerber bei Grenzkontrolle gefasst“. Die Bundespolizei hat bei einer Kontrolle in einem Reisebus an der Grenze zu den Niederlanden beim ostfriesischen Bunde einen mit Haftbefehlen gesuchten abgelehnten Asylbewerber gefasst. Gegen den 19-Jährigen lagen laut Polizeisprecher zwei Untersuchungshaftbefehle wegen Unterschlagung und gefährlicher Körperverletzung vor. Außerdem hatte der junge Mann sechs verschiedene Namen benutzt. Ausgewiesen hatte er sich demnach mit einer niederländischen Asylbewerberkarte. Der Asylantrag des 19-Jährigen sei in Deutschland im vergangenen Jahr von der zuständigen Ausländerbehörde als offensichtlich unbegründet abgelehnt worden, hieß es. Daher war er zur Festnahme ausgeschrieben worden, um ihn aus dem Bundesgebiet auszuweisen. Der Mann wurde einem Haftrichter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. © dpa-infocom, dpa:251015-930-166596/1