US-Regierung: USA verhängen Einreisesperren gegen Vertreter der Regierung Nicaraguas

Datum09.06.2026 00:21

Quellewww.zeit.de

TLDRDie USA haben Einreiseverbote gegen über 100 nicaraguanische Regierungsvertreter und deren Familien verhängt. Als Grund werden mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen, der Tod des indigenen Anführers Brooklyn Rivera sowie die Politik von Präsident Ortega und Vizepräsidentin Murillo genannt. Mit dieser Maßnahme stehen die USA dem nicaraguanischen Volk zur Seite, das sich ein freies Nicaragua wünscht. Insgesamt sind nun über 2.350 Personen von der Einreise ausgeschlossen.

InhaltWegen mutmaßlicher Menschenrechtsverstöße dürfen mehr als 100 Vertreter der Regierung Nicaraguas nicht mehr in die USA einreisen. Insgesamt sind 2.350 Menschen betroffen. Die USA haben Einreisesperren gegen mehr als 100 Vertreter der Regierung Nicaraguas und deren Familienangehörige erlassen. Die Maßnahme sei Teil einer umfassenderen Strafkampagne gegen die Regierung wegen mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen, teilte das US-Außenministerium mit. Laut US-Außenminister Marco Rubio stünden die neuen Sanktionen unter anderem im Zusammenhang mit dem Tod des indigenen Anführers Brooklyn Rivera sowie der Politik von Präsident Daniel Ortega und dessen Ehefrau und Vizepräsidentin Rosario Murillo. "Die Vereinigten Staaten stehen an der Seite des nicaraguanischen Volkes, das wie Rivera ein freies Nicaragua sehen will", teilte Rubio mit. Nach US-Angaben sind inzwischen mehr als 2.350 nicaraguanische Behörden- und Regierungsvertreter sowie deren Angehörige von der Einreise in die Vereinigten Staaten ausgeschlossen. Die Namen der zuletzt betroffenen Personen wurden nicht genannt.