Christian Eriksen: Fußballer Christian Eriksen ist zurück bei seiner Familie

Datum08.06.2026 20:52

Quellewww.zeit.de

TLDRFußballer Christian Eriksen gibt nach einem erneuten Zusammenbruch während eines Länderspiels Entwarnung. Er sei wohlauf und bei seiner Familie. Eriksen bedankte sich bei den Ersthelfern und dem medizinischen Team, deren schnelles Handeln dank seines Defibrillators sein Leben gerettet habe. Dies sei eine andere Situation als sein Herzstillstand 2021, nach dem ihm ein Defibrillator eingesetzt wurde. Derzeit konzentriert er sich auf seine Genesung.

InhaltChristian Eriksen bedankt sich nach seinem Zusammenbruch bei den Ersthelfern. Dank ihnen habe sein Defibrillator "genau das getan, wofür er entwicklt wurde". Christian Eriksen hat nach seinem erneuten Zusammenbruch auf dem Fußballplatz Entwarnung gegeben. "Ich möchte alle wissen lassen, dass es mir gut geht und dass ich zu Hause bei meiner Familie bin", schrieb der dänische Nationalspieler bei Instagram. Es sei "eine andere Situation als das, was 2021 passiert ist". Der Mittelfeldspieler des VfL Wolfsburg war am Sonntag während des Länderspiels gegen die Ukraine in Odense in der 65. Minute kollabiert. Die Partie wurde daraufhin abgebrochen. Der 34-Jährige bedankte sich für die Hilfe aller Spieler, des medizinischen Teams auf dem Platz und den Ärzten. "Dank ihrer Fachkenntnis hat mein Defibrillator genau das getan, wofür er entwickelt wurde: mich zu schützen, als ich ihn gebraucht habe", schrieb Eriksen. Im Moment konzentriere er sich darauf, sich zu erholen und Urlaub zu machen. Vor fünf Jahren, im Juni 2021, hatte Eriksen im EM-Gruppenspiel gegen Finnland in Kopenhagen einen Herzstillstand erlitten und war wiederbelebt worden. Eriksen wurde daraufhin ein Defibrillator eingesetzt. Ärzte hatten dem Rekordnationalspieler das medizinische Okay für die Fortsetzung seiner Profikarriere gegeben. In seiner Heimat hatte der Vorfall große Bestürzung ausgelöst, auch Ministerpräsidentin Mette Frederiksen meldete sich zu Wort. Aus Wolfsburg bekam Eriksen von Dieter Hecking, mittlerweile Geschäftsführer Sport beim VfL, Unterstützung zugesagt.