Datum08.06.2026 17:37
Quellewww.zeit.de
TLDREin 31-jähriger Transporterfahrer flüchtete nach mutmaßlichem Tankbetrug bei Baden-Baden rund 65 Kilometer vor der Polizei. Mit riskanten Manövern und Missachtung von Ampeln entkam er zunächst. Nach einem Unfall mit Überschlag bei Neuried wurde er gestoppt und leicht verletzt festgenommen. Im Transporter befanden sich gefüllte Kanister, und die Kennzeichen waren gestohlen. Den Fahrer erwarten mehrere Strafverfahren.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verfolgungsfahrt“. Lesen Sie jetzt „Tankbetrug? Transporterfahrer flüchtet vor Polizei“. Nach einem mutmaßlichen Tankbetrug soll ein Transporterfahrer über etwa 65 Kilometer hinweg vor der Polizei geflüchtet sein. Der Mann habe dabei andere Verkehrsteilnehmer riskant überholt, sei auf dem Seitenstreifen gefahren und habe rote Ampeln missachtet, teilte die Polizei mit. Erst durch einen Unfall sei der Fahrer gestoppt worden. Den Angaben nach soll der 31-Jährige an einer Autobahnraststätte bei Baden-Baden getankt haben, ohne zu bezahlen. Auf der Autobahn 5 habe der Fahrer durch gefährliche Fahrmanöver versucht, in südliche Richtung vor der Polizei zu entkommen. Er habe die A5 bei Lahr (Ortenaukreis) verlassen, und sei dann auf der Autobahn wieder zurück in Richtung Norden gefahren. Bei Offenburg (Ortenaukreis) sei der Mann mit seinem Transporter auf die Landstraße in Richtung der französischen Grenze gefahren. Die Polizeibeamten stoppten den Fahrer noch in Deutschland, wie es hieß. Ein Polizeiauto habe die Fahrspur bei Neuried (Ortenaukreis) blockiert, sodass der Transporterfahrer auf die Gegenfahrbahn ausgewichen sei. Dabei sei er mit dem Reifen seines Fahrzeugs ins Bankett geraten und über eine ausgelegte Nagelsperre gefahren. Der Transporter habe sich überschlagen und sei stehen geblieben, teilte die Polizei mit. Der 31-jährige Fahrer verletzte sich demnach leicht und wurde festgenommen. In dem Transporter befanden sich den Angaben nach mehrere mit Kraftstoff befüllte Kanister, die bei dem Unfall teils nach draußen geschleudert wurden. Die Feuerwehr half bei der Reinigung, wie es hieß. Die Kennzeichen am Transporter stellten sich laut Polizei als gestohlen heraus. Den Fahrer erwarten mehrere Strafverfahren. Zeugen und Verkehrsteilnehmer, die durch den Transporterfahrer gefährdet wurden, sollen sich melden. © dpa-infocom, dpa:260608-930-192190/1