Stromversorgung: Kreise: Vorgehen deutet auf linksextremistische Täter hin

Datum08.06.2026 13:47

Quellewww.zeit.de

TLDREin Brand in einem Umspannwerk in Reutlingen hat zehntausende Menschen vom Stromnetz getrennt. Sicherheitskreise vermuten linksextremistische Täter. Das Vorgehen ähnelt Anschlägen auf die Stromversorgung in Berlin. Ein internationaler Drahtzieher wird nicht vermutet. Es gibt Hinweise auf Brandstiftung.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Stromversorgung“. Lesen Sie jetzt „Kreise: Vorgehen deutet auf linksextremistische Täter hin“. Der Brand in einem Umspannwerk in Reutlingen könnte nach Einschätzung aus Sicherheitskreisen gezielt gelegt worden sein. Die Vorgehensweise deute auf linksextremistische Täter hin und weise Parallelen etwa zu entsprechenden Taten in Berlin auf, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur. Hinweise auf einen möglichen Drahtzieher im Ausland gebe es nicht. In der Nacht hatte es im Umspannwerk Reutlingen-West gebrannt, so dass dieses ausfiel. Laut einem Sprecher der Netze BW, die sich die Anlage mit dem regionalen Netzbetreiber FairNetz teilen, gibt es Hinweise auf Brandstiftung. Zehntausende Menschen waren ohne Strom gewesen. In Berlin hatte es im September 2025 und im Januar 2026 zwei mutmaßlich linksextremistisch motivierte Brandanschläge auf die Stromversorgung gegeben. © dpa-infocom, dpa:260608-930-190514/1