Großer Schaden: Massen-Fischsterben in Südthüringen - Polizei ermittelt

Datum08.06.2026 10:44

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Untermaßfeld (Südthüringen) kam es zu einem Massen-Fischsterben in einer Zuchtanlage, dessen Schaden auf rund 100.000 Euro geschätzt wird. Über 100.000 kleine Fische verendeten. Die Polizei vermutet, dass ein unbekannter Schadstoff über den Bach Sülze in die Anlage gelangte. Störe, Forellen, Karpfen und weitere Arten sind betroffen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Gewässerverunreinigung.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Großer Schaden“. Lesen Sie jetzt „Massen-Fischsterben in Südthüringen - Polizei ermittelt“. Im südthüringischen Untermaßfeld sind massenweise Fische in einer Fischzuchtanlage gestorben. Der Schaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt, sagte eine Sprecherin der Polizei. Der Vorfall ereignete sich bereits in der Nacht von Freitag zu Samstag. Wie viele Tiere verendeten, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Der MDR berichtete unter Berufung auf den Inhaber der Fischzuchtanlage im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, dass allein von den kleinen Brutfischen mehr als 100.000 Tiere gestorben seien. Die genaue Ursache für das Massensterben ist noch unklar. Jedoch geht die Polizei derzeit davon aus, dass ein unbekannter Schadstoff über den Bach Sülze in die Becken der Anlage gelangte, die aus dem Bach mit gespeist werden. Den Angaben zufolge sind Fischarten wie Störe, Forellen, Karpfen, Plötzen, Zander und Hechte betroffen. Die Kriminalpolizei Suhl ermittelt wegen der Gewässerverunreinigung. Außerdem habe die untere Gewässerbehörde Proben entnommen, die nun untersucht werden sollen. © dpa-infocom, dpa:260608-930-189349/1