In Tempo-30-Zone: Blumenkübel in Schwanau - Ermittler sehen keinen Diebstahl

Datum15.10.2025 16:36

Quellewww.zeit.de

TLDRDer badische Unternehmer Martin Herrenknecht ließ Blumenkübel aus einer Tempo-30-Zone in Schwanau entfernen, um potenzielle Gefahren zu vermeiden. Die Staatsanwaltschaft sieht jedoch keinen Diebstahl, da ausreichende Beweise fehlen. Ein Mensch hatte Anzeige erstattet. Die Gemeinde könnte ihre Pflanzenbehälter zurückbekommen, und ein Teil der Kübel befindet sich bereits auf dem Gelände der Herrenknecht AG.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „In Tempo-30-Zone“. Lesen Sie jetzt „Blumenkübel in Schwanau - Ermittler sehen keinen Diebstahl“. Der bekannte badische Unternehmer Martin Herrenknecht ließ Blumenkübel von einer öffentlichen Straße am Firmenstandort Schwanau entfernen - der Staatsanwaltschaft fehlen nach eigenem Bekunden ausreichende Hinweise, dass ein strafbarer Diebstahl vorliegt. Die Gemeinde dürfte ihre Pflanzenbehälter auf Dauer zurückbekommen, machte ein Sprecher der Anklagebehörde auf Anfrage in Offenburg deutlich. Nach dem Vorfall habe ein Mensch Anzeige erstattet.  Der Familienkonzern Herrenknecht hatte zuvor bestätigt, dass sein Gründer Martin Herrenknecht mehrere Kübel von einer öffentlichen Straße entfernen ließ. Wegen der großen Töpfe in einer Tempo-30-Zone der Gemeinde kam es seiner Auffassung nach zu unübersichtlichen Situationen und potenziellen Gefährdungen. Ein Teil der Blumenkübel stehe auf dem Gelände der Herrenknecht AG, berichtete der Sprecher. © dpa-infocom, dpa:251015-930-166525/1