Datum08.06.2026 09:01
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem Brand in einem Umspannwerk kam es zu einem großflächigen Stromausfall in Reutlingen und Umgebung. Das Deutsche Rote Kreuz und die Malteser sind mit über 50 Helfern im Einsatz, um Hilfsbedürftige und Patienten zu versorgen. Ein Einsatzstab in Pfullingen koordiniert die Hilfe, die auf eine längere Dauer ausgelegt ist. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung, da drei Brandstellen und Beschädigungen am Gelände gefunden wurden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Stromversorgung“. Lesen Sie jetzt „Nach Stromausfall: Rotes Kreuz und Malteser im Einsatz“. Nach dem Brand in einem Umspannwerk und dem großflächigen Stromausfall in Reutlingen und umliegenden Gemeinden sind Helfer des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser-Hilfsdienstes im Einsatz. Um wegen der Auswirkungen des Stromausfalls besser zu helfen, arbeite ein Einsatzstab im Zentrum für Bevölkerungsschutz in Pfullingen, teilte die Stadt Reutlingen mit. Ein leitender Notarzt unterstütze vor Ort. "Die Hilfsorganisationen bereiten sich für eine längere Einsatzdauer, die Betreuung von zahlreichen Hilfsbedürftigen sowie die Versorgung von Patienten vor", teilte die Stadt Reutlingen mit. Insgesamt seien bereits mehr als 50 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Es habe bereits mehrere Einsätze für die ehrenamtlichen Helfer gegeben. Nach dem Brand und dem Stromausfall gibt es nach Angaben des Netzbetreibers Netze BW Anzeichen für eine Brandstiftung. Es wurden drei Brandstellen gefunden, außerdem wurden der Zaun und das Gelände vor der Anlage beschädigt, wie ein Sprecher sagte. Laut Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg ermittelt die Polizei in alle Richtungen. © dpa-infocom, dpa:260608-930-188860/1