Verkehrsunfall: Autofahrer greift nach Unfall Polizisten an

Datum22.11.2025 10:54

Quellewww.zeit.de

TLDREin 23-jähriger Autofahrer in Zwickau verursachte einen Verkehrsunfall, bei dem eine 83-Jährige schwer und ein 77-Jähriger leicht verletzt wurden. Nach dem Unfall versuchte er zu fliehen und leistete bei der Unfallaufnahme erheblichen Widerstand gegen die Polizei, wodurch drei Beamte leicht verletzt wurden. Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands wurde er zwangseingewiesen. Es besteht der Verdacht auf Drogenkonsum. Er wird wegen Unfallflucht, Körperverletzung und Angriff auf Vollstreckungsbeamte angezeigt. Der Gesamtschaden beträgt etwa 18.000 Euro.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verkehrsunfall“. Lesen Sie jetzt „Autofahrer greift nach Unfall Polizisten an“. Ein 23 Jahre alter Autofahrer hat in Zwickau nach einem Verkehrsunfall fliehen wollen und anschließend noch erheblichen Widerstand gegen Polizisten geleistet. Wie die Polizeidirektion Zwickau mitteilte, war er im Stadtteil Oberplanitz mit seinem Wagen in einer Rechtskurve auf die andere Fahrbahn gekommen und dort mit einem entgegenkommenden Auto zusammengeprallt. Dessen 83 Jahre alte Fahrerin erlitt schwere Verletzungen, ihr Beifahrer (77) wurde leicht verletzt.  Der 23-Jährige habe zunächst vom Unfallort flüchten wollen und dann im Zuge der Unfallaufnahme die Angabe seiner Personalien verweigert und erheblichen Widerstand geleistet, teilte die Polizei mit. Dabei habe er drei Beamte, eine 21-Jährige, einen 21-Jährigen und einen 36-Jährigen, leicht verletzt. "Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustandes wurde er zwangseingewiesen. Er erlitt ebenfalls leichte Verletzungen." Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an. Es bestehe der Verdacht, dass er unter Einfluss berauschender Mittel stand, hieß es.  Gegen den 23-Jährigen wurden Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unfallflucht, fahrlässiger Körperverletzung und Angriff auf Vollstreckungsbeamte erstattet. Laut Polizei beläuft sich der Schaden auf schätzungsweise 18.000 Euro. © dpa-infocom, dpa:251122-930-325858/1