Datum07.06.2026 16:43
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Füchse Berlin gewannen ihre Generalprobe für die Champions League gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 43:38. Mathias Gidsel glänzte mit 18 Toren und sicherte sich die Torjägerkanone. Trotz eines schwachen Starts und eines zwischenzeitlichen Rückstands kämpfte sich Berlin zurück und sicherte sich mit dem Sieg Rang zwei, was die erneute Champions-League-Qualifikation bedeutet. Mehrere Leistungsträger wurden verabschiedet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Handball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „18 Gidsel-Tore: Berlin gewinnt Champions-League-Generalprobe“. Die Füchse Berlin haben sich mit einem Sieg im Topspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt auf das Final-Wochenende der Champions League eingestimmt. Die Mannschaft von Nicolej Krickau gewann zum Abschluss der Bundesliga-Saison gegen die Norddeutschen mit 43:38 (22:20) und tankte Selbstvertrauen vor dem Königsklassen-Halbfinale gegen den SC Magdeburg am nächsten Samstag. Bester Berliner Werfer war einmal mehr Welthandballer Mathias Gidsel mit 18 Treffern. Noch nie zuvor war der Skandinavier in einer HBL-Partie so erfolgreich. Mit insgesamt 317 Toren sicherte er sich auch den Titel des Torschützenkönigs dieser Bundesliga-Saison. Nach dem Spiel wurden Leistungsträger wie Lasse Andersson, Lukas Herburger und Dejan Milosavljev verabschiedet, die den Verein verlassen. Dass die Berliner Rang zwei und damit die Qualifikation für die Champions League kommende Saison quasi sicher haben, war aufgrund des klar besseren Torverhältnisses schon vor Anpfiff klar. Formal müssen die Füchse beim europäischen Handballverband noch ein sogenanntes Upgrade beantragen. Dass dies genehmigt wird, gilt aber als gesichert. Noch einfacher wäre es, wenn der Hauptstadt-Club nächste Woche erstmals in der Vereinshistorie die Champions League gewinnt. Der Sieger spielt nämlich auch kommende Saison in der Königsklasse. Die Berliner Abwehr verschlief die Anfangsphase komplett und offenbarte riesige Lücken. Fast jeder Flensburger Angriff führte zu einem Tor und nach rund zehn Minuten lagen die Hausherren 5:10 hinten. Weil alleine Gidsel in der ersten Halbzeit mit 13 Treffern überragte, glichen die Gastgeber vier Minuten vor der Halbzeit zum 18:18 aus. Kurz darauf gingen sie erstmals in Führung. Nach der Pause zogen die Füchse in einem extrem temporeichen Spiel auf 30:26 davon. Nach zu vielen Fehlwürfen und Abspielfehlern hatten die Berliner den Vorsprung 15 Minuten vor Spielende wieder eingebüßt. Dank Keeper Milosavljev, der in seinem letzten Heimspiel noch einmal auftrumpfte, feierte der Hauptstadt-Club einen erfolgreichen HBL-Abschluss. © dpa-infocom, dpa:260607-930-186676/1