Triathlon in Hamburg: Metallsplitter stoppen zahlreiche Radfahrer beim Ironman in Hamburg

Datum07.06.2026 14:29

Quellewww.zeit.de

TLDRBeim Ironman in Hamburg kam es auf der Radstrecke durch Metallsplitter zu zahlreichen Reifendefekten, die rund 50 bis 150 Triathleten stoppten. Ein Teilnehmer musste ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt, betont jedoch, dass Anschlagsvermutungen reine Spekulation seien. Diskutierte Streckenführungen im Bezirk Bergedorf hatten zuvor zu Protesten von Anwohnern geführt, die sich eingeschränkt fühlen.

InhaltBeim Ironman in Hamburg haben Metallsplitter auf der Radstrecke zahlreiche Defekte verursacht. Die Polizei ermittelt, nennt Anschlagsvermutungen aber Spekulation. Beim Ironman in Hamburg ist es auf der Radstrecke zu zahlreichen Reifendefekten durch Metallsplitter gekommen. Nach Angaben der Polizei lagen auf einem Teilabschnitt in Kirchwerder im Bezirk Bergedorf millimetergroße Kleinstteile auf dem Asphalt. Etwa 50 Teilnehmer wurden laut Polizei durch Raddefekte gestoppt, Medien berichteten von bis zu 150 betroffenen Triathleten. Mindestens ein Teilnehmer musste nach NDR-Informationen mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Das Profifeld war allerdings nicht betroffen. Der Vorfall überschattete das Jedermann-Rennen des Ironman in Hamburg. Viele Teilnehmer mussten ihr Rennen wegen platter Reifen unterbrechen oder abbrechen. Die Polizei war vor Ort und nahm Ermittlungen auf. Zu möglichen Hintergründen wollte sich ein Polizeimitarbeiter zunächst nicht äußern. Mutmaßungen, es könne sich um einen Anschlag handeln, bezeichnete er als "Spekulation". Im Bezirk Bergedorf gibt es seit Längerem Diskussionen um den Verlauf der Radstrecke. Anwohner fühlen sich demnach durch die Sperrungen eingeschränkt. An der Strecke standen Protestschilder mit der Aufschrift "Ihr raubt uns unsere Freiheit". Im Rahmen des Ironman in Hamburg wird auch der EM-Titel bei den Frauen vergeben.