Datum07.06.2026 10:47
Quellewww.spiegel.de
TLDRLaut einer Umfrage von Verivox zahlt jeder vierte Bankkunde (23%) jährlich über 100 Euro für sein Girokonto, fünf Prozent sogar mehr als 200 Euro. Die höheren Gebühren, insbesondere bei Sparkassen, werden mit dem teuren Filialnetz und dem Mehrwert einer persönlichen Beratung begründet. Dies spiegele die Kundennähe wider, so Verivox.
InhaltDie jährlichen Gebühren summieren sich, manche Bankkunden zahlen laut Umfrage eines Vergleichsportals sogar mehr als 200 Euro. Bei einer Bankengruppe zahlen Kunden besonders viel. Fast jeder vierte Bankkunde (23 Prozent) zahlt inzwischen mindestens 100 Euro pro Jahr für die Führung eines Girokontos. Das geht aus einer Umfrage des Vergleichsportals Verivox hervor. Bei fünf Prozent der Befragten summieren sich die jährlichen Gebühren sogar auf mehr als 200 Euro. Für die Untersuchung befragte das Marktforschungsinstitut Innofact Ende April 2026 im Auftrag von Verivox 1003 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren. Die Umfrage ist den Angaben nach repräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bundeslandzugehörigkeit. "Nach wie vor betreiben die Sparkassen ein dichtes Filialnetz, das weit in den ländlichen Raum hineinreicht", sagt Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH, laut Mitteilung. "Das ist teuer, bietet Verbrauchern, denen eine persönliche Vor-Ort-Beratung wichtig ist, aber auch einen Mehrwert. Deshalb ist es legitim, wenn diese Kundennähe in den Kontogebühren eingepreist wird."