Datum07.06.2026 10:19
Quellewww.zeit.de
TLDRViereinhalb Jahre nach einem Einbruch in eine Hamburger Haspa-Filiale im November 2023 ist die Beutesumme von 1,95 Millionen Euro bekannt geworden. Sechs maskierte Männer hatten sich Zutritt verschafft und mit Bargeld die Flucht ergriffen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sechs Verdächtige im Alter von 31 bis 37 Jahren. Zwei Verdächtige sind bereits in Haft, zwei weitere befinden sich seit Mai in Untersuchungshaft. Eine Anklage steht noch aus.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Millionenbeute bei Haspa-Einbruch 2023 - Vier Männer in Haft“. Zweieinhalb Jahre nach einem Einbruch in einer Hamburger Sparkassenfiliale ist die ungewöhnliche Höhe der Beute bekanntgeworden: 1,95 Millionen Euro. Einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung bestätigte die Hamburger Staatsanwaltschaft. Eine Sprecherin der Behörde teilte weiter mit, dass gegen sechs Tatverdächtige im Alter von 31 bis 37 Jahren ermittelt werde. Zu der Filiale im Stadtteil Hamm hatten sich am späten Nachmittag des 23. November 2023 sechs maskierte Männer zunächst unbemerkt Zugang verschafft, wie die Polizei nach der Tat mitgeteilt hatte. Dann trafen sie auf eine Mitarbeiterin und eine Kundin, beide 61 Jahre alt. Die Mitarbeiterin alarmierte die Polizei. Die Täter seien mit Bargeld geflüchtet, hieß es. Zur Höhe der Beute waren damals keine Angaben gemacht worden. Für ihre Flucht sollen die Einbrecher einen dunklen SUV benutzt haben. Die Polizei fahndete vergeblich mit rund zwei Dutzend Funkstreifenwagen. Von den sechs Tatverdächtigen sitzen nach Angaben der Staatsanwaltschaft bereits zwei wegen anderer Delikte in Strafhaft. Zwei weitere seien im vergangenen Mai verhaftet worden und befinden sich in Untersuchungshaft. Eine Anklage sei noch nicht erhoben worden. Die beiden Haftbefehle wurden nach Informationen der "Bild"-Zeitung in Berlin vollstreckt. © dpa-infocom, dpa:260607-930-185110/1