Documenta 16: Antisemitismus auf Documenta laut Kulturrat kaum vermeidbar

Datum07.06.2026 09:25

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Deutsche Kulturrat hält neue antisemitische Vorfälle auf der Documenta 16 (2027) für kaum vermeidbar. Entscheidend sei nicht das Auftreten, sondern die Reaktion der Verantwortlichen. Der Geschäftsführer Olaf Zimmermann erinnerte an die Lehren aus der Documenta 15 und betonte die Wichtigkeit von Maßnahmen wie einem Verhaltenskodex gegen Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, um problematischen Inhalten entgegenzuwirken.

InhaltDer Deutsche Kulturrat schließt neue antisemitische Vorfälle auf der Documenta nicht aus. Entscheidend sei, wie die Verantwortlichen damit umgingen. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, hat neue antisemitische Vorfälle auf der Documenta nicht ausgeschlossen. Es lasse sich grundsätzlich nicht verhindern, dass auf einer Kunstausstellung problematische Inhalte gezeigt würden, sagte er mit Blick auf die Documenta 16 im Jahr 2027. Entscheidend sei nicht die Frage, ob solche Vorfälle erneut auftreten könnten, sondern wie darauf reagiert werde. Zimmermann verwies auf Konsequenzen aus der Documenta 15 und hob Maßnahmen wie einen Verhaltenskodex gegen Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit hervor.