Datum07.06.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Kreis Ostprignitz-Ruppin findet eine Landratswahl statt. Amtsinhaber Ralf Reinhardt (SPD) tritt gegen Torsten Arndt (AfD), Ronald Mundt (Freie Wählergemeinschaft) und Thomas Kresse (parteilos) an. Um direkt gewählt zu werden, muss ein Kandidat 15 Prozent der Wahlberechtigten erreichen. Eine Stichwahl ist für den 28. Juni geplant. Die achtjährige Amtszeit des Landrats wurde zuletzt 2018 durch Losentscheid bestimmt, nachdem eine Stichwahl gescheitert war.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landratswahl“. Lesen Sie jetzt „Im Kreis Ostprignitz-Ruppin wird ein neuer Landrat gewählt“. Die Menschen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin wählen an diesem Sonntag einen neuen Landrat. Amtsinhaber Ralf Reinhardt (SPD) bewirbt sich um eine dritte Amtszeit und tritt gegen drei Konkurrenten an. Der AfD-Landtagsabgeordnete Torsten Arndt möchte ebenso Landrat werden wie Ronald Mundt von der Freien Wählergemeinschaft Prignitz-Ruppin und der parteilose Thomas Kresse. Der Verfassungsschutz Brandenburg stuft den AfD-Landesverband als gesichert rechtsextremistisch ein. Der Gewinner der Direktwahl für das Landratsamt muss zusätzlich ein Quorum erfüllen: Das sind die Stimmen von mindestens 15 Prozent der Wahlberechtigten. Eine unter Umständen notwendige Stichwahl würde am 28. Juni stattfinden. Der Landrat wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Vor acht Jahren war ausnahmsweise eine Wahl im Kreistag erforderlich, denn zuvor hatte eine Stichwahl mangels Wahlbeteiligung kein Ergebnis gebracht und keiner der Kandidaten das nötige Stimmenquorum erreicht. Doch auch im Kreistag gab es dann kein eindeutiges Ergebnis zwischen Reinhardt und seinem Gegenkandidaten Egmont Ramelow von der CDU. So musste im Jahr 2018 das Los entscheiden: zugunsten von Reinhardt und der SPD. © dpa-infocom, dpa:260607-930-183976/1