Datum06.06.2026 12:14
Quellewww.zeit.de
TLDREin 47-jähriger deutscher Wingsuit-Flieger ist in der Schweiz tödlich verunglückt. Er startete zusammen mit einem Landsmann in den Alpen, stürzte jedoch kurz nach dem Sprung ab. Die Flugrettung konnte nur noch seine Leiche bergen. Die genaue Unfallursache wird von der Staatsanwaltschaft untersucht. Wingsuit-Fliegen gilt als gefährliche Extremsportart. Tragischerweise ereignete sich kurz zuvor ein weiterer tödlicher Wingsuit-Unfall in der Schweiz.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Unfälle“. Lesen Sie jetzt „Deutscher mit Wingsuit verunglückt in der Schweiz tödlich“. Ein deutscher Wingsuit-Flieger ist in den Alpen in der Schweiz tödlich verunglückt. Der 47-Jährige stammte aus Kremmen in Brandenburg, wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage sagte. Der Mann war nach diesen Angaben zusammen mit einem 37 Jahre alten anderen Deutschen am Freitag um kurz nach 17.00 Uhr im Gebiet Vättis oberhalb von Bad Ragaz auf rund 2080 Metern Höhe gestartet. Er sei als Erster gesprungen und kurz nach dem Start abgestürzt, berichtete die Polizei im Kanton St. Gallen. Die Flugrettung habe den Mann nur noch tot bergen können. Warum er abstürzte, untersucht nun die Staatsanwaltschaft. Wingsuits sind fledermausartige Anzüge, bei denen Stoff zwischen Rumpf, Armen und Beinen wie Tragflächen dienen soll. Das Fliegen damit gilt als gefährliche Extremsportart. In der Schweiz war erst am Donnerstag ein 29-Jahre alter Mann bei einem Wingsuit-Flugversuch abgestürzt und ums Leben gekommen. © dpa-infocom, dpa:260606-930-182239/1