Datum05.06.2026 18:50
Quellewww.zeit.de
TLDRSieben EU-Staaten, darunter Frankreich und Spanien, bekräftigen ihre Unterstützung für den geplanten Ausstieg aus dem Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren ab 2035. Sie widersprechen damit Deutschlands Forderung nach einer Lockerung und betonen, dass eine Aufweichung der CO₂-Ziele ein "strategischer Fehler" wäre. Die aktuelle Energiekrise unterstreicht die Notwendigkeit, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.
InhaltSieben EU-Mitgliedstaaten halten am Elektroauto fest. Die Deutschen hatten gefordert, auf das Verkaufsverbot von Autos mit Verbrennermotor ab 2035 zu verzichten. In der Diskussion um das Verbrenner-Aus haben sieben EU-Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, den "ehrgeizigen Kurs" zugunsten von Elektroautos beizubehalten. Eine "Beeinträchtigung" des CO₂-Reduktionsgesetzes im Automobilsektor wäre ein "strategischer Fehler", schrieben die Länder Frankreich, Spanien, Portugal, die Niederlande, Luxemburg und Schweden in einer gemeinsamen Erklärung. Deutschlands hatte unter anderem gefordert, innerhalb der EU auf das Verkaufsverbot für neue Autos mit Verbrennungsmotor ab 2035 zu verzichten. Die aktuelle Energiekrise zeige "ganz deutlich, dass die Verringerung der europäischen Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen eine absolute Notwendigkeit ist", betonten die Unterzeichnerländer. Sie verwiesen auf Preissteigerungen von Öl und Gas infolge des Iran-Kriegs. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.