Datum05.06.2026 16:35
Quellewww.zeit.de
TLDRDie CDU forderte im Landtag 15.000 Euro Baukindergeld pro Kind für den Ersterwerb einer selbstgenutzten Immobilie. Fraktionschef Peters begründete dies mit hohen Baupreisen und Zinsen, die den Traum vom Eigenheim für junge Familien unerreichbar machten. Die Regierungsfraktionen (SPD, Linke) lehnten den Antrag ab und setzten Mehrheiten für ihren Fokus auf sozialem Wohnungsbau durch. Die Grünen unterstützten eine Vereinfachung des sozialen Wohnungsbaus. Der Landeshaushalt steht unter Druck, was als Grund für die Ablehnung genannt wurde.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bauen“. Lesen Sie jetzt „CDU für 15.000 Euro Baukindergeld - und scheitert im Landtag“. Je Kind 15.000 Euro Zuschuss für den Erwerb der ersten, selbstgenutzten Immobilie - mit dieser Forderung für junge Menschen ist die CDU im Landtag jetzt gescheitert. Fraktionschef Daniel Peters reagierte enttäuscht. "Für viele junge Familien in Mecklenburg-Vorpommern rückt der Traum vom Eigenheim immer weiter in die Ferne. Hohe Baupreise, gestiegene Zinsen und fehlendes Eigenkapital machen den Erwerb von Wohneigentum für viele kaum noch finanzierbar." Allerdings steht auch der Landeshaushalt stark unter Druck, worauf Redner anderer Fraktionen in der Debatte aufmerksam machten. Die Regierungsfraktionen SPD und Linke setzten ihren Antrag durch, mit Bemühungen vor allem für sozialen Wohnungsbau. Die Grünen sprachen sich in einem eigenen Antrag für eine Vereinfachung des sozialen Wohnungsbaus aus. Peters verteidigte das von seiner Partei geforderte Baukindergeld. "Das ist zielgerichtet, weil die Förderung genau dort ansetzt, wo die Belastungen besonders hoch sind: bei jungen Familien, die sich eine Zukunft in den eigenen vier Wänden aufbauen wollen", sagte er. Mehr Eigentumsbildung stärke auch die private Altersvorsorge und schaffe Perspektiven insbesondere im ländlichen Raum. Auch die Bauwirtschaft könne von einer höheren Nachfrage profitieren. © dpa-infocom, dpa:260605-930-179709/1