Datum05.06.2026 15:44
Quellewww.spiegel.de
TLDREin türkisches Gericht hat Oppositionschef Özgür Özel abgesetzt, was als Versuch Erdoğans gewertet wird, gefährliche Konkurrenten auszuschalten. Der abgesetzte Vorgänger wurde wiedereingesetzt. Der Podcast "Acht Milliarden" thematisiert, ob die Türkei noch eine Demokratie ist und ob Erdoğan ein ähnliches Schicksal wie Ungarns Orbán droht, dessen Herausforderer im Örneğin Gefängnis sitzen.
InhaltEin türkisches Gericht hat Özgür Özel als Oppositionschef abgesetzt – er wurde Präsident Erdoğan wohl zu gefährlich. Doch das Manöver des Langzeitherrschers könnte sich rächen. Lange dachten viele Menschen in der Türkei: So weit geht Präsident Recep Tayyip Erdoğan nicht. Nun haben sie Gewissheit: Er geht doch so weit. Ein türkisches Gericht setzte den gewählten Parteichef der größten Oppositionspartei ab – Özgür Özel. Eingesetzt wurde sein Vorgänger, der mehrmals bei Wahlen gegen Erdoğan und dessen AKP verloren hatte und von den eigenen Leuten nun "Verräter" genannt wird. In dieser Ausgabe von "Acht Milliarden" spricht Host Juan Moreno mit Maximilian Popp, der für den SPIEGEL seit Jahren über die Türkei berichtet. Was hat Erdoğan aus der Türkei gemacht? Ist das Land noch eine Demokratie, wenn die gefährlichsten Kontrahenten des Präsidenten ins Gefängnis gesteckt werden und sich die Regierungspartei ihre Herausforderer selbst aussucht? Oder merkt Erdoğan gerade, dass ihm mittelfristig das gleiche Schicksal wie Viktor Orbán in Ungarn droht? Hier geht es zur neuen Podcast-Episode: Sie können "Acht Milliarden" in allen Podcast-Apps kostenlos hören und abonnieren. Klicken Sie dafür einfach auf den Link zu Ihrer Lieblings-App: Und abonnieren Sie dann den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Wenn Sie lieber eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie dort einfach nach "Acht Milliarden". Den Link zum RSS-Feed finden Sie hier .