Datendiebstahl: Mainzer Uniklinik informiert nach Datenleck per Brief

Datum05.06.2026 15:36

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Universitätsmedizin Mainz informiert nach einem Cyberangriff auf einen externen Dienstleister rund 2.760 Patientinnen und Patienten per Brief über ein Datenleck. Bei etwa 600 Betroffenen wurden neben persönlichen Daten auch Gesundheitsdaten wie Diagnosen gestohlen. Bei rund 2.100 weiteren Patienten sind Name, Adresse und Geburtsdatum betroffen, in einem Fall auch Finanzdaten. Lediglich Privatpatienten und Selbstzahler sind betroffen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Datendiebstahl“. Lesen Sie jetzt „Mainzer Uniklinik informiert nach Datenleck per Brief“. Bei dem Cyberangriff auf einen Dienstleister der Universitätsmedizin Mainz sind von gut 600 Patientinnen und Patienten auch Gesundheitsdaten wie Diagnosen abgeflossen. Bei weiteren etwa 2100 Betroffenen gehe es um Daten wie Name, Adresse oder Geburtsdatum, in einem Fall um Finanzdaten teilte die Universitätsmedizin mit. Die Betroffenen Patienten würden nun per Brief informiert. Ein externer Dienstleister mit Sitz im Saarland, der für mehrere Unikliniken in Deutschland Abrechnungen erstellt, war Mitte April per Cyberangriff attackiert worden. Betroffen sind demnach ausschließlich Privatpatienten und Selbstzahler. Die einzige Uniklinik von Rheinland-Pfalz, die Mainzer Universitätsmedizin, nannte am 22. Mai die Zahl von 2.764 betroffenen Patienten. © dpa-infocom, dpa:260605-930-179334/1