Datum05.06.2026 15:38
Quellewww.zeit.de
TLDRLaura Philipp tritt bei der Ironman-EM in Hamburg als Titelverteidigerin an und zählt zu den Favoritinnen. Ihr Ziel ist ein dritter Sieg, trotz möglicher widriger Wetterbedingungen und Herausforderungen auf der Radstrecke. Die Weltmeisterin Solveig Lovseth gilt als stärkste Konkurrentin. Neben 32 Profi-Frauen nehmen rund 3000 Age-Grouper teil.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ironman-EM“. Lesen Sie jetzt „Philipp will in Hamburg erneut triumphieren“. Triathletin Laura Philipp will bei der Ironman-EM der Frauen in Hamburg zum dritten Mal ganz oben auf dem Podest stehen. Im Kampf um Gold zählt sie am Sonntag (6.15 Uhr) über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und den abschließenden Marathon zu den Favoritinnen. Als stärkste Herausforderin für die Titelverteidigerin gilt Weltmeisterin Solveig Lovseth aus Norwegen. 32 Profi-Frauen sind gemeldet. Dazu kommen rund 3000 Athletinnen und Athleten aus 83 Nationen, die in den Age-Grouper-Rennen antreten. Im vergangenen Jahr hatte Philipp nach 8:03:13 Stunden das Ziel auf dem Jungfernstieg erreicht, musste sich dabei allerdings auf den letzten Kilometern durch sintflutartigen Regen kämpfen. Ungeachtet des für Sonntag angekündigten wechselhaften Wetters dämpfte Philipp aber aus einem andern Grund die Erwartungen an eine Zeit von unter acht Stunden. "Die lange Wechselzone ist bestimmt ein Punkt, weil wir im Vergleich zu anderen Rennen sicher deutlich länger brauchen, um zum Fahrrad zu laufen und wieder zurück", sagte die Heidelbergerin. Sie räumte aber ein: "Ich weiß auch, dass es hier logistisch schwierig ist, es anders zu machen." Auch den Verlauf der Radstrecke, die zweimal absolviert werden muss, sieht Philipp kritisch. Nachdem bei der Männer-EM vor drei Jahren der Fahrer eines Begleitmotorrades nach einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Radfahrer verstorben war, war die Passage in den Vier- und Marschlanden aus Sicherheitsgründen verändert worden. Aufgrund von Anwohnerbeschwerden wegen der starken Verkehrseinschränkungen führt ein Teilstück am Deich nun aber wieder in beide Richtungen. Philipp, die diese Problematik von ihrem Rennen 2022 bereits kennt, sagte: "Ich erinnere mich, dass es sehr eng war. Gerade die zweite Runde, wo ich ja eigentlich auf der Überholspur fahre." © dpa-infocom, dpa:260605-930-179361/1