Datum05.06.2026 14:42
Quellewww.zeit.de
TLDREin Mann wurde in Untersuchungshaft genommen, weil er verdächtigt wird, Ende 2025 mit selbstgebauten Sprengsätzen Zigaretten- und Fahrkartenautomaten in Baden-Württemberg gesprengt zu haben. Dabei entstand ein Schaden von mehreren zehntausend Euro. Bei seiner Festnahme fand die Polizei in seiner Wohnung chemische Ausgangsstoffe für Sprengstoffherstellung. Der Haftbefehl wurde wegen Fluchtgefahr vollstreckt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Polizei fand chemische Stoffe“. Lesen Sie jetzt „Mann soll Zigarettenautomaten gesprengt haben - U-Haft“. Mit selbstgebauten Sprengsätzen soll ein Mann in drei Städten in Baden-Württemberg Automaten gesprengt und dabei einen Schaden von mehreren zehntausend Euro verursacht haben. Er wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Taten ereigneten sich Ende November und Mitte Dezember 2025 in Zuzenhausen (Rhein-Neckar-Kreis), Herbertingen (Kreis Sigmaringen) und Heidelberg, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Der Mann wurde Montag festgenommen. In seiner Wohnung fanden Ermittler chemische Ausgangsstoffe, mit denen Sprengstoffe hergestellt werden können, sowie bereits weiterverarbeitete Stoffe, die sprengstoffverdächtig waren. Diese wurden durch den Entschärfungsdienst des Landeskriminalamtes gesichert. Ein Haftrichter setzte den Haftbefehl wegen Fluchtgefahr in Vollzug. In Zuzenhausen und Heidelberg sprengte der Mann den Angaben nach Zigarettenautomaten. Dabei erbeutete er Bargeld und Zigaretten. In Herbertingen blieb ein Angriff auf einen Fahrkartenautomaten ohne Beute, verursachte aber einen hohen Schaden von etwa 32.000 Euro. © dpa-infocom, dpa:260605-930-178873/1