Wetter: Tornado trifft Gronau – Unwetter bleiben sonst glimpflich

Datum05.06.2026 13:03

Quellewww.zeit.de

TLDREin Tornado der Stärke IF1 mit Windgeschwindigkeiten um 150 km/h traf Gronau in Nordrhein-Westfalen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte den Wirbelsturm, weitere Schäden werden untersucht. Insgesamt lief die Wetterlage in Deutschland laut DWD jedoch glimpflicher ab als erwartet. Möglicherweise verhinderte Schichtbewölkung eine stärkere energetische Aufbereitung der Luftmasse.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter“. Lesen Sie jetzt „Tornado trifft Gronau – Unwetter bleiben sonst glimpflich“. Ein Tornado ist über das nordrhein-westfälische Gronau an der deutsch-niederländischen Grenze gezogen. Das hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigt. Der Wirbelsturm am Donnerstag hatte demnach die Stärke IF1 mit Windgeschwindigkeiten um 150 Kilometer pro Stunde. Weitere mögliche Schadenfälle würden noch untersucht, hieß es. Ein Tornado ist ein Wirbelsturm, der bei großen Temperaturunterschieden über dem Festland entsteht und in Mitteleuropa häufig zusammen mit Gewittern auftritt. Dabei reicht aus der Gewitterwolke ein rüsselartiger Wolkenschlauch bis zum Boden.  Laut DWD blieb die Wetterlage in Deutschland alles in allem aber weniger heftig als zunächst erwartet. Trotz Warnungen vor markanten Gewittern und Unwettern sei die Gewitterlage am Donnerstag glimpflicher verlaufen als befürchtet, bilanzierte die Bundesanstalt mit Sitz im hessischen Offenbach. Möglicherweise habe die verbreitet im Vorfeld vorhandene Schichtbewölkung verhindert, dass die Luftmasse energetisch stärker aufbereitet worden sei, hieß es. © dpa-infocom, dpa:260605-930-178115/1