Eifersucht und verletzte Ehre: Tödlicher Schuss auf Frau am Geburtstag des Kindes - Anklage

Datum05.06.2026 11:44

Quellewww.zeit.de

TLDREin 37-Jähriger ist wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen angeklagt. Er soll im Februar seine 38-jährige Ehefrau in Schrozberg durch einen Kopfschuss getötet haben, was laut Staatsanwaltschaft auf krankhafter Eifersucht und einer gekränkten Ehre basierte. Die Tat ereignete sich am Geburtstag eines der drei Kinder des Paares. Der Mann, der sich in Untersuchungshaft befindet, hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Verhandlungstermine stehen noch nicht fest.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Eifersucht und verletzte Ehre“. Lesen Sie jetzt „Tödlicher Schuss auf Frau am Geburtstag des Kindes - Anklage“. Ein tödlicher Kopfschuss beendete im Februar das Leben einer 38 Jahre alten dreifachen Mutter in Schrozberg (Kreis Schwäbisch Hall) - ausgerechnet am Tag des Geburtstags eines ihrer drei Kinder. Ihr Ehemann ist nun wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen angeklagt.  Laut dem Landgericht Ellwangen soll der 37 Jahre alte Mann mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit am 10. Februar seine Ehefrau aus erhöhter Position mit einem Schuss in die Stirn getötet haben. Dies soll hinter dem Wohn- und Geschäftshaus, in dem das Ehepaar gemeinsam einen Döner-Imbiss betrieb, passiert sein, und einer Hinrichtung geglichen haben. Das Motiv sehen die Ermittler in der krankhaften Eifersucht des Mannes. Er bezichtigte die Frau, ihn zu betrügen. Die Anklagebehörde geht davon aus, dass sich der Mann in seiner Ehre gekränkt gefühlt habe. Deshalb habe er beschlossen, seine Frau zu töten.  Der Beschuldigte wurde einen Tag nach der Tat verhaftet. Seither sitzt er in Untersuchungshaft. Er habe sich nicht zu den Vorwürfen eingelassen, hieß es. Bisher sind noch keine Verhandlungstermine bestimmt. © dpa-infocom, dpa:260605-930-177451/1