Datum05.06.2026 04:30
Quellewww.zeit.de
TLDRHessen war 2006 Gastgeber des "Sommermärchens". Frankfurt initiierte die Feierlichkeiten mit einer beeindruckenden Lichtshow an seinen Hochhäusern. Auf dem Main installierte die Stadt die größten Leinwände Deutschlands für die Fanmeilen. Ein saudischer Prinzentross mit eigenem Koch und acht LKWs für Gepäck und Versorgung logierte im Frankfurter Hof und unterstrich den Glanz des Großereignisses.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „WM“. Lesen Sie jetzt „Zahlen und Fakten zum Sommermärchen 2006 in Hessen“. Fast genau 20 Jahre liegt das legendäre Sommermärchen nun zurück. Aber was war eigentlich in Hessen damals während der WM los? Einige Zahlen und Fakten. Mit einer gigantischen Licht- und Musikshow an ihren Hochhäusern startete die Stadt Frankfurt am 4. Juni 2006 die Feiern zur Fußball-WM. Dafür beklebten 40 Industriekletterer acht Bankentürme mit insgesamt 10.000 Quadratmetern weißer Grafikfolie. Für das technisch aufwendige Spektakel kamen 40 Hochleistungs-Projektoren zum Einsatz. In Frankfurt standen die größten Leinwände der WM-Fanmeilen in Deutschland. Die beiden LED-Bildschirme mit einer Gesamtfläche von 144 Quadratmetern waren auf einem schwimmenden Ponton im Main montiert. Die Plattform ragte 18 Meter aus dem Wasser; sie war fest im Flussgrund verankert. 80 Kilometer Kabel wurden verlegt, 499 Scheinwerfer und 240 Einzellautsprecher wurden angebracht. Insgesamt 84 Luxus-Suiten und Zimmer belegten elf Prinzen der saudi-arabischen Königsfamilie im Hotel Frankfurter Hof. Der Tross kam mit größerem Gepäck: Unter anderem für Koffer, Lebensmittel und Geschirr waren acht 7,5-Tonner-Lastwagen geordert worden. Für das leibliche Wohl reiste ein eigener Koch mit. © dpa-infocom, dpa:260605-930-175722/1