NBA: Die New York Knicks liegen gegen San Antonio vorn und nun will Donald Trump zugucken

Datum05.06.2026 03:23

Quellewww.spiegel.de

TLDRDie New York Knicks führen in den NBA-Finals gegen San Antonio. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, ein Heimspiel im Madison Square Garden zu besuchen, was ihn zum ersten amtierenden Präsidenten bei einem NBA-Finale machen würde. Trotz sportlicher Erfolge der Knicks und ihrer bisherigen Dominanz in Spiel eins könnten Trumps Besuch und die damit verbundenen Sicherheitsvorkehrungen auf den Widerstand von Fans stoßen.

InhaltNew York steht Kopf: Spiel eins der NBA-Finalserie konnten die Knicks in San Antonio gewinnen. Bald stehen die ersten Heimpartien an. Und dafür hat sich ebenso prominenter wie kontroverser Besuch angekündigt. Seit mehr als 50 Jahren darben die Fans der New York Knicks ohne Meisterschaftstitel vor sich hin. Nun trennen sie "nur" noch drei Siege vom ersten Titelgewinn seit 1973. Erst einmal steht am frühen deutschen Samstagmorgen Spiel zwei in San Antonio an, dann zieht die Serie in die Ostküstenmetropole. In Spiel drei oder vier (oder gar in beiden) will dann Präsident Donald Trump mit dabei sein. Der Republikaner bekräftigte am Donnerstag, dass er den vorher bereits angedeuteten Besuch im Madison Square Garden wirklich durchziehen will. "Die Antwort ist: Ja. Er hat mich eingeladen, ich geh hin", sagte Trump mit Verweis auf James Dolan, den Besitzer der Knicks. Nach Angaben der NBA wäre er der erste amtierende US-Präsident bei einem Finalspiel der nordamerikanischen Basketballliga. Trump ist nun (abgesehen von Golf) nicht unbedingt als Sport-Enthusiast bekannt. Doch jüngst beschrieb er sich selbst als "großen Fan" der derzeit überaus erfolgreichen Knicks. NBA-Chef Adam Silver bestätigt die Pläne. Er verwies auf die Fähigkeit des Sports, Menschen mit unterschiedlichen Ansichten zusammenzubringen: "Wir können hervorheben, was uns verbindet und nicht, was uns auseinandertreibt." Die Frage ist allerdings, wie die Fans in der Arena auf den Besuch des Republikaners reagieren werden. Anhänger der Knicks halten im Allgemeinen nicht mit ihrer Meinung hinter dem Berg. Und die Sicherheitsvorkehrungen rund um den US-Präsidenten könnten für die Fans (mal ganz abgesehen von deren politischer Präferenz) durchaus zum Thema werden. Sportlich läuft es derzeit blendend beim Team aus New York, dessen letzter Finalauftritt 27 Jahre zurückliegt (auch damals gegen die San Antonio Spurs). Spiel eins konnte die Mannschaft in Texas mit 105:95 gewinnen. Guard Jalen Brunson war mit 30 Punkten der entscheidende Mann auf dem Feld. Die 26 Zähler für Superstar Victor Wembanyama waren zu wenig für die Spurs, die vor dem zweiten Heimspiel in der deutschen Nacht zu Samstag bereits unter großem Druck stehen. Danach wechselt das Heimrecht in der Best-of-Seven-Serie zu den Knicks nach New York. Für den Titel braucht ein Team vier Siege.