Datum04.06.2026 21:49
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Füchse Berlin stehen kurz vor der Qualifikation für die Champions League, nachdem sie MT Melsungen mit 39:28 besiegten. Mit zwei Punkten und einer überlegenen Tordifferenz vor dem letzten Spieltag gegen Verfolger Flensburg-Handewitt ist ihnen der zweite Platz in der Handball-Bundesliga so gut wie sicher. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten gegen eine physische Abwehr und das Sieben-gegen-Sechs-Spiel von Melsungen, drehten die Füchse nach dem Seitenwechsel auf und sicherten sich einen deutlichen Sieg.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Handball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Füchse haben Champions-League-Platz so gut wie sicher“. Den Füchsen Berlin ist der zweite Platz der Handball-Bundesliga und damit auch die Qualifikation zur Champions League kaum noch zu nehmen. Der Pokalsieger siegte bei der MT Melsungen 39:28 (18:16). Damit haben die Füchse vor dem Duell mit Verfolger SG Flensburg-Handewitt am letzten Spieltag nicht nur zwei Punkte Vorsprung, sondern auch die um 65 Tore bessere Tordifferenz. Beste Berliner Werfer waren Welthandballer Mathias Gidsel mit neun sowie Lasse Andersson und Tobias Gröndahl mit je sechs Toren. Der frisch gekürte European League-Sieger zeigte von Beginn an, dass er nicht gewillt war, das Spiel abzuschenken. Melsungen ging gleich sehr physisch zur Sache und ließ die Füchse im Angriff zunächst selten zur Entfaltung kommen. So kamen die Berliner kaum ins Tempospiel. Zudem hatten sie Probleme mit Melsungens Sieben gegen Sechs-Angriffsspiel. Da fand die Berliner Deckung – vor allem im Zentrum – kaum Zugriff. Und so liefen sie meist einem knappen Rückstand hinterher. Keeper Dejan Milosavljev bekam keinen Ball zu fassen, so dass der Serbe schon nach gut 18 Minuten von Lasse Ludwig ersetzt wurde. Und das zahlte sich aus. Der 23-Jährige zeigte gleich drei Paraden und sorgte damit dafür, dass sich die Füchse in der 27. Minute erstmalig mit drei Toren leicht absetzen konnten (16:13). Und diesen Lauf setzten sie nach dem Seitenwechsel fort. Sie machten nun deutlich mehr Tempo und bestraften Melsunger Fehler eiskalt. Immer wieder trafen sie ins leere MTM-Tor. Nach gut 42 Minuten hatten sich die Berliner auf 28:20 abgesetzt. Damit war die Partie auch vorzeitig entschieden, denn die Gäste blieben bis zum Ende souverän. © dpa-infocom, dpa:260604-930-175117/1