Fußball-WM: Trotz Hitze: FIFA verbietet leere Wasserflaschen in Stadien

Datum04.06.2026 10:09

Quellewww.zeit.de

TLDRDie FIFA verbietet trotz erwarteter großer Hitze leere Wasserflaschen bei der Fußball-WM in Nordamerika. Fans dürfen keine wiederverwendbaren Flaschen mit ins Stadion nehmen, was Sicherheitsbedenken zur Begründung hat. Dieses Verbot, das kurzfristig im Regelwerk geändert wurde, dürfte auf Unmut stoßen und wirft Fragen bezüglich der Kosten für Wasser im Stadion auf. Städte wie Los Angeles und New York bereiten sich mit Hitzeschutzmaßnahmen und Informationskampagnen auf die Spiele vor.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-WM“. Lesen Sie jetzt „Trotz Hitze: FIFA verbietet leere Wasserflaschen in Stadien“. Trotz vielerorts erwarteter Temperaturen über 30 Grad Celsius dürfen Fans bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko keine leeren Wasserflaschen mit in die Stadien nehmen. Der Weltverband FIFA änderte eine entsprechende Passage in seinem Leitfaden und teilt jetzt mit: "Zur Vermeidung von Missverständnissen: Wiederverwendbare Wasserflaschen dürfen nicht ins Stadion mitgebracht werden." Grund sollen Sicherheitsbedenken sein. Medienberichten zufolge sind Ticketinhaber bereits über die Änderung informiert worden. Das Verbot dürfte bei Besuchern für mächtig Ärger sorgen, da Fans ihre leeren Flaschen nicht einmal mehr an einem Trinkbrunnen oder Wasserspender auffüllen können. Zuletzt hatte der Weltverband noch angekündigt, dass leere, transparente und wiederverwendbare Plastikflaschen mit einem Fassungsvermögen von bis zu einem Liter in die Arenen mitgebracht werden dürfen. Wie teuer Wasserflaschen im Stadion sein werden, ist noch unklar. Bei der Club-WM im Vorjahr hatten die Austragungsorte laut "The Athletic" zwischen vier und sechs Dollar für eine Flasche Wasser verlangt. Wissenschaftler hatten zuletzt immer wieder davor gewarnt, dass Fans und Spieler aufgrund der Hitze gesundheitlichen Risiken ausgesetzt seien. Die Städte bereiten sich entsprechend vor. Wie die Nachrichtenagentur AP zuletzt berichtete, plant das Gesundheitsamt des Los Angeles County, rund um die Spiele umfassend über Hitzeschutz und ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu informieren.  New York will Informationen an Abonnenten des öffentlichen Warnsystems sowie über WhatsApp an internationale Besucher versenden. Seattle prüft den Einsatz von klimatisierten Bussen und Wassernebelanlagen bei Fanfesten und Spielen. In Vancouver soll es bei allen Turnierveranstaltungen schattige Sitzbereiche geben. © dpa-infocom, dpa:260604-930-171534/1