Schaden aus der Nacht: Oberleitungsschaden führt zu Problemen bei Zügen um Hannover

Datum04.06.2026 09:04

Quellewww.zeit.de

TLDREin Oberleitungsschaden im Osten Hannovers führt zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr. Fernverkehrs-, S-Bahn- und Regionalzüge sind von Ausfällen und Verspätungen betroffen. Grund ist ein abgerissener Stromabnehmer eines ICE in der Nacht. Die Reparaturarbeiten gestalten sich aufwendiger als zunächst gedacht, und die Dauer der Probleme ist unklar. Fahrgäste werden dringend gebeten, sich vor Reiseantritt zu informieren.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schaden aus der Nacht“. Lesen Sie jetzt „Oberleitungsschaden führt zu Problemen bei Zügen um Hannover“. Im Bahnverkehr um Hannover kommt es nach einem Oberleitungsschaden zu Problemen. Betroffen sind der Fernverkehr, S-Bahnen und Regionalzüge, wie die Betreiber mitteilten. Es kommt demnach zu Ausfällen und Verspätungen. Zunächst war nicht absehbar, wie lange die Probleme anhalten würden. Konkret sind Fernverkehrszüge zwischen Aachen und Berlin sowie Amsterdam und Berlin, Flensburg und Frankfurt, Oberstdorf und Dresden sowie Norddeich Mole und Dresden betroffen. Die Züge sind entweder verspätet oder fallen ganz oder abschnittsweise aus, wie die Bahn mitteilte.  Bei der S-Bahn Hannover sind die Linien S3, S6, S61 und S7 betroffen, wie der Betreiber Transdev mitteilte. Die Bahnen sind entweder zu spät, fallen teilweise aus oder fahren einige Halte nicht an. Auch auf der Regionalexpress-Linie 30 kommt es zu Einschränkungen. Die unter der Marke Enno betriebenen Verbindungen fahren nur von Lehrte über Gifhorn nach Wolfsburg. Von Hannover Hauptbahnhof nach Lehrte pendeln Ersatzbusse. Grund für die Probleme ist ein Oberleitungsschaden im Osten von Hannover. Dort war in der Nacht bei einem ICE ein Stromabnehmer abgerissen. Weil die Fernverkehrsstrecke nur eingleisig befahrbar ist, werden ICE unter anderem über S-Bahn-Gleise umgeleitet, wie der S-Bahn-Betreiber Transdev mitteilte. Nach Informationen von 8.00 Uhr sei der Schaden zudem größer als ursprünglich angenommen. Fahrgäste sollen sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung informieren. © dpa-infocom, dpa:260604-930-171272/1