Datum03.06.2026 14:11
Quellewww.spiegel.de
TLDRUS-Präsident Trump behauptet, der Iran habe einem Verzicht auf Atomwaffen zugestimmt und dessen Ajatollah sei an Verhandlungen beteiligt. Dies widerspricht bisherigen Aussagen des Irans, dessen Programm stets als zivil deklariert wurde. Trump berichtet zudem von einem angespannten Gespräch mit Israels Premier Netanyahu bezüglich dessen Konflikten im Libanon, betont aber gleichzeitig ihre gute Beziehung.
InhaltUS-Präsident Trump erzählt in einem Podcast von entscheidenden Fortschritten in den Iran-Verhandlungen. Und berichtet nebenbei von seinem schroffen Gespräch mit Benjamin Netanyahu. Iran hat US-Präsident Donald Trump zufolge einem Verzicht auf Atomwaffen zugestimmt. Zudem sei Irans Ajatollah an Verhandlungen mit den USA beteiligt, behauptete Trump in einem Interview des Podcasts "Pod Force One". "Sie haben bereits zugestimmt, dass sie keine Atomwaffe besitzen werden", erklärt er. Die Führung in Teheran hat allerdings stets betont, dass ihr umstrittenes Nuklearprogramm ausschließlich zivilen Zielen diene. Auf die Frage nach Khameneis Beteiligung an den Gesprächen mit den USA über die Beendigung der Feindseligkeiten antwortete Trump: "Er ist beteiligt, auf jeden Fall." Der 79-Jährige erzählte, er habe gehört, dass es dem iranischen Staatschef nicht allzu gut gehe, er aber während der Verhandlungen seine Zustimmung gegeben habe. Trump fügte hinzu, er habe noch nicht "das Privileg gehabt, Khamenei zu treffen". In dem gleichen Interview räumte der US-Präsident ein schroffes Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu ein. Trump sei unzufrieden mit den Kämpfen Israels im Libanon, führte er aus. "Ich würde nicht sagen, dass ich wütend bin. Ich war ein wenig irritiert über seine ständigen Kämpfe mit dem Libanon". Trump fügt jedoch beschwichtigend hinzu, dass er und Netanyahu sehr gut miteinander auskämen.