OECD-Prognose: Nahostkonflikt bremst wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland ab

Datum03.06.2026 09:48

Quellewww.zeit.de

TLDRDie OECD prognostiziert für Deutschland 2026 nur 0,7 Prozent Wirtschaftswachstum, eine leichte Senkung der März-Prognose. Hauptgrund sind steigende Energiepreise infolge des Nahostkonflikts. Weltweit wird ebenfalls mit einer Konjunkturabschwächung gerechnet. Langfristig könnten die wirtschaftlichen und sozialen Kosten des Konflikts weltweit zunehmen, so die OECD.

InhaltDie OECD erwartet für 2026 ein Wachstum von nur 0,7 Prozent in Deutschland. Grund dafür seien die steigenden Energiepreise durch den Nahostkonflikt. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat mitgeteilt, dass die Energiepreise, die aufgrund des Krieges im Nahen Osten gestiegen sind, den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland bremsen. Für das laufende Jahr prognostizierte die OECD ein Wirtschaftswachstum von nur 0,7 Prozent. Im März erwartete sie noch ein Wachstum von 0,8 Prozent. Weltweit sinkt die prognostizierte Konjunktur von 3,4 Prozent im letzten Jahr auf 2,8 Prozent im laufenden Jahr ab. Für 2027 erwartet die OECD wieder einen Anstieg auf 3,1 Prozent. Je länger der Konflikt im Nahen Osten dauere, desto stärker werde er sich auch weltweit auf die wirtschaftlichen und sozialen Kosten auswirken, teil die OECD mit.