Datum03.06.2026 08:47
Quellewww.zeit.de
TLDR2025 wurden in Deutschland 332.500 Menschen eingebürgert, ein neuer Höchststand seit Beginn der Statistik. Dies entspricht einem Anstieg von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die meisten Eingebürgerten stammten aus Syrien, gefolgt von der Türkei und Russland. Besonders stark gestiegen sind die Einbürgerungen von Bürgern aus Bosnien, den USA und Albanien.
InhaltIm vergangenen Jahr sind 332.500 Menschen in Deutschland eingebürgert worden – ein neuer Höchststand. Die meisten von ihnen hatten zuvor die syrische Staatsbürgerschaft. Die Zahl der Einbürgerungen ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen und hat einen neuen Höchststand erreicht. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, erhielten 2025 rund 332.500 Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit. Das waren 14 Prozent oder 40.500 Personen mehr als im Vorjahr. Damit stieg die Zahl der Einbürgerungen im fünften Jahr in Folge. Noch nie seit der Einführung der Statistik im Jahr 2000 waren innerhalb eines Jahres mehr als 300.000 Personen eingebürgert worden, wie die Behörde weiter erklärte. Am häufigsten ließen sich erneut Menschen aus Syrien einbürgern, jede fünfte eingebürgerte Person hatte zuvor die syrische Staatsangehörigkeit. Gegenüber dem Jahr 2024 sank die Zahl der eingebürgerten Syrerinnen und Syrer jedoch um 21 Prozent. Auf Platz zwei und drei folgen mit großem Abstand Einbürgerungen von Menschen mit türkischer (10 Prozent) und russischer (6 Prozent) Staatsangehörigkeit. Im Vergleich zum Vorjahr steig die Anzahl der Einbürgerungen von Menschen aus der Türkei und Russland um jeweils 51 Prozent. Ein besonders starkes Wachstum im Vorjahresvergleich zeigte sich auch bei den Einbürgerungen von bosnischen (plus 126 Prozent auf 8.800), US-amerikanischen (plus 100 Prozent auf 6.600) und albanischen (plus 97 Prozent auf 6.100) Staatsangehörigen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.