Schiffswand aufgerissen: Havarie von Schubverband auf dem Rhein

Datum21.11.2025 17:51

Quellewww.zeit.de

TLDRBei einer Havarie eines Schubverbandes auf dem Rhein nahe Boppard-Bad Salzig wurde eines der Schiffe über 50 Zentimeter aufgerissen. Der mit 2000 Tonnen Uferbausteinen beladene Güterschubleichter hatte außerhalb der Fahrrinne geankert, als die Taue zwischen den Schiffen rissen und das Heck in den Bug des anderen Schiffes stieß. Der Wassereinbruch konnte mit bordeigenen Pumpen gestoppt werden. Eines der beschädigten Schiffe wurde nach Bingen gebracht, das zweite verbleibt vor Ort.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schiffswand aufgerissen“. Lesen Sie jetzt „Havarie von Schubverband auf dem Rhein“. Bei der Havarie eines mit Steinen beladenen Schubverbandes auf dem Rhein nahe Boppard-Bad Salzig ist eines der Schiffe über etwa 50 Zentimeter aufgerissen worden. Der Wassereinbruch habe mit bordeigenen Pumpen und Materialien gestoppt werden können, teilte die Wasserschutzpolizei in St. Goar mit. Der Schubverband war demnach mit etwa 2000 Tonnen Uferbausteinen beladen und hatte außerhalb der Fahrrinne geankert, als das Unglück geschah.  Laut Wasserschutzpolizei waren die Taue zwischen den beiden Schiffen gerissen, woraufhin sich das Heck des sogenannten Güterschubleichters in den Bug des Güterschiffes bohrte. Dadurch sei der Riss entstanden.  Ein Güterschubleichter ist ein Schiff ohne eigenen Motor. Eines der havarierten Schiffe wurde an einen Notliegeplatz nach Bingen gebracht, wie die Polizei weiter miteilte. Das zweite Schiff liege noch vor Ort. © dpa-infocom, dpa:251121-930-324315/1