Frührente: Abschaffung der Frührente würde laut Studie Milliarden sparen

Datum03.06.2026 06:25

Quellewww.zeit.de

TLDREine Studie des DIW im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente für langjährig Versicherte (mindestens 45 Beitragsjahre) pro Jahr rund 9,5 Milliarden Euro einsparen würde. Zudem würden dadurch jährlich 125.000 Arbeitskräfte im Erwerbsleben gehalten. Diese Regelung erlaubt derzeit, ab 64 Jahren und vier Monaten abschlagsfrei in Rente zu gehen, bevor das reguläre Rentenalter von 66 Jahren und vier Monaten erreicht ist.

InhaltWer mindestens 45 Jahre lang gearbeitet hat, darf zwei Jahre früher abschlagsfrei in Rente gehen. Einer Studie zufolge kostet das in etwa 9,5 Milliarden Euro pro Jahr. Wenn die abschlagsfreie Frührente für besonders langjährig Versicherte abgeschafft werden würde, würde das pro Jahr etwa 9,5 Milliarden Euro einsparen. Das ergab eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Außerdem würden ohne die Regelung der Studie zufolge 125.000 Arbeitskräfte pro Jahr erhalten bleiben. Wer mindestens 45 Beitragsjahre angesammelt hat, kann zwei Jahre vor dem Regeleintrittsalter ohne Abschläge in den Vorruhestand gehen. Derzeit liegt das Regelrentenalter bei 66 Jahren und vier Monaten, die abschlagsfreie Frührente ist aktuell also ab 64 Jahren und vier Monaten möglich. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.