US-Ermittler entdecken Drogenschmuggel-Tunnel unter der Grenze zu Mexiko

Datum02.06.2026 23:03

Quellewww.spiegel.de

TLDRUS-Ermittler haben einen fast 600 Meter langen und bis zu 16 Meter tiefen Drogenschmuggeltunnel unter der Grenze zu Mexiko entdeckt. Der Gang, ausgestattet mit Verstärkungen, Schienen, Lüftung und Strom, führte von Tijuana nach Otay Mesa, Kalifornien. Dort wurden über eine Tonne Kokain im Wert von 45 Millionen Dollar sichergestellt und vier Personen angeklagt. Dies ist die 99. Tunnelentdeckung dieser Art in Südkalifornien seit 1993.

InhaltFast 600 Meter lang und bis zu 16 Meter tief: Drogenschmuggler haben sich offenbar eine Handelsroute unter der Grenze zwischen Mexiko und den USA gegraben. US-Behörden entdeckten den Tunnel und mehr als eine Tonne Kokain. Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen. US-Behörden haben unter der Grenze zwischen Mexiko und den USA einen Schmuggeltunnel entdeckt. Darüber soll Kokain im Wert von 45 Millionen Dollar (umgerechnet 39 Millionen Euro) unter den Grenzanlagen hindurch von Mexiko in die USA gebracht worden sein, teilten die Ermittler mit. Vier Menschen seien wegen der Einfuhr von Drogen in die USA angeklagt worden. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Der Tunnel führte den Angaben zufolge von der mexikanischen Grenzstadt Tijuana nach Otay Mesa auf der US-Seite im Bundesstaat Kalifornien. Er sei schätzungsweise 590 Meter lang, habe bis zu 16 Meter tief unter der Erde gelegen und sei bis zu 1,40 Meter hoch gewesen. Der Gang habe verstärkte Wände gehabt und über ein Schienen- und Lüftungssystem sowie einen Stromanschluss verfügt. Der Ausgang auf der US-Seite sei in einem Geschäft versteckt gewesen. Die Drogenfahnder beobachteten die Aktivitäten demnach über mehrere Monate, bevor sie zugriffen und in dem Laden mehr als 1000 Kilo Kokain fanden. Nach Angaben des Justizministeriums wurden im Süden Kaliforniens seit 1993 bereits 99 unterirdische Gänge entdeckt, zuletzt vor vier Jahren. 130.000 Menschen gelten in Mexiko als verschwunden, in der Nähe des WM-Stadions von Guadalajara gruben Angehörige 450 Säcke mit Leichenteilen aus. Wie ein Hamburger Volkswirt nun bei der Identifizierung hilft, lesen Sie hier .