Datum02.06.2026 16:16
Quellewww.zeit.de
TLDRZwei junge Männer (27 und 19) stehen in Hamburg wegen versuchten Mordes vor Gericht. Ihnen werden gemeinschaftlicher versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und Diebstahl mit Waffen vorgeworfen. Sie sollen einen 19-Jährigen und seine 18-jährige Freundin verfolgt, versucht haben, ihr Handy zu stehlen, und den Mann bei dessen Schutz verletzt haben. Der 19-Jährige wurde schwer verletzt, überlebte aber nach einer Notoperation. Die Täter wollten offenbar zuvor begangene Straftaten vertuschen. Beide Angeklagten befinden sich in Untersuchungshaft.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Messerattacke in Hamburg-Lurup“. Lesen Sie jetzt „War es versuchter Mord? Prozess gegen zwei Männer in Hamburg“. Wegen versuchten Mordes in Hamburg-Lurup müssen sich zwei junge Männer vor dem Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten im Alter von 27 und 19 Jahren gemeinschaftlichen versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung sowie Diebstahl mit Waffen vor. Beide sitzen in Untersuchungshaft. Den Angaben zufolge sollen die beiden Männer in der Nacht zum 17. Januar dieses Jahres einen 19-Jährigen und seine 18-jährige Freundin verfolgt und bedrängt haben. Als der junge Mann die Frau aufforderte, die Polizei zu rufen, sollen die Angeklagten versucht haben, ihr Smartphone zu stehlen. Der 19-jährige Beschuldigte soll dabei mit einem Messer mehrfach auf den Mann eingestochen haben, als dieser versuchte, seine Freundin zu schützen. Der 27-jährige Angeklagte soll den Mann festgehalten haben, so dass dieser nicht weglaufen konnte. Bei dem Angriff wurde der junge Mann schwer verletzt. Er erlitt Stiche im Brust-, Bauch- und Beinbereich. Anschließend flohen die Täter. Das Opfer überlebte laut Staatsanwaltschaft nur dank einer Notoperation. Nach bisherigen Ermittlungen wollten die Angeklagten mit der Tat zuvor begangene Sachbeschädigungen und Kennzeichendiebstähle verdecken. Zum Prozessauftakt gaben beide Angeklagte an, sich an den kommenden Verhandlungstagen zu den Vorwürfen äußern zu wollen. Für den Prozess sind bis Juli noch elf Termine angesetzt. © dpa-infocom, dpa:260602-930-163743/1