Datum02.06.2026 16:16
Quellewww.zeit.de
TLDRDetlef Placzek wurde nach dem Regierungswechsel in Rheinland-Pfalz als Opferbeauftragter des Landes bis 2031 wiedereingesetzt. Seit 2018 ist er eine zentrale Anlaufstelle für Opfer von Katastrophen und Straftaten. Ministerpräsident Schnieder lobte seine bisherige erfolgreiche Arbeit, während Sozialministerin Bätzing-Lichtenthäler seine einfühlsame Unterstützung für Betroffene hervorhob. Seine Erfahrung aus früheren Leitungspositionen wird als Vorteil für seine Aufgabe genannt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Soziales“. Lesen Sie jetzt „Detlef Placzek bleibt Opferbeauftragter“. Auch nach dem Regierungswechsel in Rheinland-Pfalz bleibt Detlef Placzek Opferbeauftragter des Landes. Das Kabinett berief ihn bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2031, wie das Sozialministerium in Mainz mitteilte. Placzek habe dieses Amt in den vergangenen Jahren nicht nur erfolgreich im Sinne der Betroffenen ausgefüllt, sondern über die Jahre auch wesentlich geprägt, sagte Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU). Der Opferbeauftragte ist eine zentrale Anlaufstelle für Opfer von Katastrophen, Unglücken, Amoktaten oder Anschlägen aus Rheinland-Pfalz und für deren Angehörige. Placzek bekleidet den Posten bereits seit 2018, seinerzeit war er einer der ersten Opferbeauftragten in Deutschland. Für Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) ist Placzek "mehr als eine Institution, um Antragswege zu verkürzen und Hilfe zu vereinfachen". Er sei mit einem offenen Ohr und seinem großen Verständnis ein wichtiger Teil der Hilfe für Betroffene. Als ehemaliger Präsident des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung bringe er die richtigen Voraussetzungen mit, um Opfern und Angehörigen zielgenaue Hilfen zu bieten. © dpa-infocom, dpa:260602-930-163752/1