Datum02.06.2026 15:57
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Rendsburg kam es in den frühen Morgenstunden zu einer Auseinandersetzung in einer Bar, bei der acht Personen beteiligt waren und zwei leicht verletzt wurden. Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung ein. Bei der Durchsuchung von Fahrzeugen der Beteiligten wurde eine Schusswaffe gefunden. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Polizeieinsatz“. Lesen Sie jetzt „Zwei Verletzte bei Auseinandersetzung in einer Bar“. Bei einer Auseinandersetzung in einer Bar in Rendsburg (Kreis Rendsburg-Eckernförde) wurden zwei Menschen leicht verletzt. Wie die Polizei mitteilte, waren insgesamt acht Personen an dem Vorfall beteiligt. Im Zusammenhang mit dem Streit gab es Hinweise darauf, dass eine Schusswaffe im Spiel gewesen sein könnte. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Die Polizei rückte mit einem größeren Aufgebot an und sperrte den Bereich um die Bar weiträumig ab. Das Backsteingebäude in der Fußgängerzone von Rendsburg liegt in einer sonst ruhigen Straße und wurde mit Absperrband gesichert. Polizeifahrzeuge standen in der Umgebung. Nach Angaben der Polizei ereignet sich die Auseinandersetzung in den frühen Morgenstunden. Gegen 7.45 Uhr wurden die Beamten über den Vorfall informiert. Nach Einschätzung der Einsatzkräfte bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für unbeteiligte Personen. Alle Beteiligten wurden aus dem Gebäude und zunächst zum Polizeirevier Rendsburg gebracht. Im Anschluss übernahm die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen. Der Kieler Oberstaatsanwalt Michael Bimler sagte der Deutschen Presse-Agentur, es sei ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingeleitet worden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel wurden zudem die Fahrzeuge der Beteiligten durchsucht. Dabei fanden die Ermittler eine Schusswaffe. Zu den Hintergründen des Vorfalls machten die Behörden zunächst keine näheren Angaben. Es blieb offen, wodurch die Auseinandersetzung ausgelöst wurde und in welcher Beziehung die Beteiligten zueinander standen. Todesopfer und Schwerverletzte gab es nach Angaben der Polizei nicht. © dpa-infocom, dpa:260602-930-163630/1