Basketball-Bundesliga: Alba vor erstem Finalmatchball: «Mit diesem Druck umgehen»

Datum02.06.2026 08:56

Quellewww.zeit.de

TLDRAlba Berlin steht im Halbfinale der Basketball-Bundesliga nach zwei Heimsiegen kurz vor dem Einzug ins Finale. Am Donnerstag steht das wichtige Auswärtsspiel in Bamberg an. Alba erwartet dort eine hitzige Atmosphäre und hohen Druck, dem sie standhalten müssen. Trotz der 2:0-Führung warnt Kapitän Mattisseck vor unterschätzten Bambergern, die um alles spielen. Alba reist jedoch gestärkt mit breitem Kader und Selbstvertrauen nach Franken, gestärkt durch eine harte Viertelfinalserie.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Basketball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Alba vor erstem Finalmatchball: "Mit diesem Druck umgehen"“. Obwohl Alba Berlin mit den beiden Auftaktsiegen einen perfekten Start in die Halbfinal-Playoffs der Basketball-Bundesliga hingelegt hat, sehen sich die Berliner noch nicht am Ziel. Denn nach zwei Heimspielen müssen sie am Donnerstag erstmals bei den Bamberg Baskets (20.30 Uhr/Dyn) antreten. Und "das wird ein komplett anderes Spiel. Dort ist eine unglaubliche Atmosphäre, es wird laut werden und es wird Druck gemacht. Und mit diesem Druck müssen wir umgehen können", sagte Sportdirektor Himar Ojeda nach dem 85:71-Heimsieg am Montag. Mit der 2:0-Führung in der Best-of-Five-Serie ist die Partie aber auch gleichzeitig Matchball für Alba zum Finaleinzug. Sie erwarten deshalb besonders motivierte Bamberger, für die es schon um alles geht. Coach Anton Gavel werde "den Jungs ordentlich Feuer unterm Hintern machen", warnte Alba-Kapitän Jonas Mattisseck. "Wir dürfen nicht erwarten, dass die uns irgendwas schenken werden, das wird nicht hat passieren", fuhr er fort. Die Berliner reisen aber auch mit viel Selbstbewusstsein nach Franken. Überraschend dominant gewannen die Berliner die beiden Heimspiele – dank einer starken Breite im Kader. Die Verantwortung lastet auf vielen Schultern. "Wir haben jetzt bei unseren Heimspielen einen sehr, sehr guten Job gemacht. Sehr smart und mit sehr viel Kopf", sagte Mattisseck. Der 26-Jährige sieht die sehr enge Viertelfinal-Serie gegen Rasta Vechta als Grund für die starken Auftritte gegen Bamberg. "Wir wussten, dass wir mit einer deutlich schwierigeren Situation ins Halbfinale gekommen sind als Bamberg. Und dass wir uns dementsprechend von einer extra harten Seite zeigen mussten", sagte er. Und auch für Ojeda war dies eine Art Knotenlöser. "Wir haben aus den Lektionen gelernt und nutzen jetzt das Momentum. Diesen Fokus, diese Energie und diese Intensität haben wir in diese Serie genommen", sagte der Spanier. © dpa-infocom, dpa:260602-930-161005/1