Extremismus: Verfassungsschutzbericht zeigt Bedrohungslage in Berlin

Datum02.06.2026 03:30

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Berliner Verfassungsschutzbericht hebt die gestiegene Bedrohung durch Extremismus in allen Bereichen hervor. Innensenatorin Spranger und Verfassungsschutz-Chef Fischer stellen den Bericht vor. Der Senat befasst sich zudem mit der Entlassung des Staatssekretärs Matthias Hundt, gegen den die Staatsanwaltschaft Dresden im Zusammenhang mit einer Firmeninsolvenz ermittelt. Hundt weist die Vorwürfe zurück.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Extremismus“. Lesen Sie jetzt „Verfassungsschutzbericht zeigt Bedrohungslage in Berlin“. Mit den Bedrohungen durch Extremisten beschäftigt sich der Berliner Senat bei seiner nächsten Sitzung. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) und Verfassungsschutz-Chef Michael Fischer stellen heute (13.00 Uhr) im Roten Rathaus den neuen Verfassungsschutzbericht vor.  Im vergangenen Jahr hatte Spranger ein besorgtes Fazit gezogen und angemerkt, Bedrohungspotenziale hätten in allen Bereichen zugenommen. Der Berliner Verfassungsschutz nimmt sowohl Rechtsextremisten, Linksextremisten, Islamisten als auch andere Gruppierungen, die die Verfassung bedrohen, in den Blick. Der Senat will außerdem nach Angaben von Senatssprecherin Christine Richter über die Entlassung von Matthias Hundt entscheiden, dem Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung. Hundt hatte in der vergangenen Woche zunächst selbst um seine Entlassung gebeten, die Bitte dann aber zurückgezogen.  Er war erst Mitte März zum Staatssekretär und Chief Digital Officer in der Berliner Senatskanzlei ernannt worden. Durch Recherchen von MDR und RBB war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft Dresden im Kontext der Insolvenz einer Firma Hundts ermittelt. Über seinen Anwalt ließ Hundt mitteilen, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe seien haltlos. © dpa-infocom, dpa:260602-930-160230/1