Datum01.06.2026 20:07
Quellewww.zeit.de
TLDRFlorida verklagt OpenAI wegen angeblich mangelnden Kinderschutzes. Demnach habe ChatGPT Kindern Informationen zu Selbstverletzungen und Amokläufen an Schulen gegeben. Zudem wirft der Bundesstaat dem Unternehmen vor, falsche Angaben zur Sicherheit gemacht und Kinder süchtig gemacht zu haben. Florida ist der erste US-Bundesstaat, der rechtlich gegen OpenAI vorgeht. Geschäftsführer Sam Altman wird persönlich genannt.
InhaltChatGPT soll Kindern Informationen gegeben haben, die diese zu Selbstverletzungen veranlassten. Der US-Bundesstaat Florida klagt deshalb gegen das Techunternehmen. Der US-Bundesstaat Florida hat Klage gegen das KI-Unternehmen OpenAI und dessen Geschäftsführer Sam Altman eingereicht. Darin wird dem Unternehmen vorgeworfen, falsche Angaben zur Sicherheit von ChatGPT gemacht zu haben. Demnach habe ChatGPT Kindern Schaden zugefügt, indem es etwa Informationen an Amokläufer in Schulen und Anleitungen zur Selbstverletzung gegeben habe. Außerdem habe es Kinder süchtig gemacht. Der Südstaat ist damit der erste Bundesstaat in den USA, der rechtlich gegen das Techunternehmen vorgeht. Der Generalstaatsanwalt von Florida, James Uthmeier, reichte die Klage beim Landesgericht Florida ein. In der Klage wird ein Amoklauf aus dem vergangenen Jahr an der Universität Tallahassee neben weiteren Vorfällen aufgeführt, bei denen ChatGPT Informationen an Kinder gegeben haben soll, die danach mutmaßlich Gewalttaten begangen. Uthmeier sagte bei einer Pressekonferenz, Sam Altman werde in der Klage persönlich genannt, weil er "zentral" an der Entwicklung besonders gefährlicher KI-Eigenschaften beteiligt gewesen sei. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.