Diebstahl im Louvre: Ermittler entdecken neue Spur nach Kunstraub aus dem Pariser Louvre

Datum01.06.2026 19:31

Quellewww.zeit.de

TLDRNach dem Diebstahl von Kronjuwelen im Louvre im Oktober 2025 haben belgische Ermittler verdächtige Fotos auf Handys von Festgenommenen entdeckt, darunter Aufnahmen aus der Galerie d’Apollon, dem Tatort. Dies könnte eine neue Spur sein, die auf Tatverdächtige aus Osteuropa hindeutet, die wegen Frachtdiebstählen verhaftet wurden. Frankreich und Belgien führen nun gemeinsame Ermittlungen, um einen Zusammenhang zwischen den Fällen zu prüfen und die rund 88 Millionen Euro teure Beute zu finden, deren Verbleib ungeklärt ist.

InhaltNach dem Juwelendiebstahl aus dem Louvre gibt es offenbar neue Erkenntnisse. Ermittler haben Bilder aus dem Inneren des Museums auf Handys von Verdächtigen entdeckt. Mehr als ein halbes Jahr nach dem Kunstraub im Pariser Louvre im Oktober vergangenen Jahres gibt es möglicherweise eine neue Spur nach Belgien. Das geht aus Berichten des Magazins Paris Match und der Zeitung Le Parisien hervor, die sich auf Informationen aus Justizkreisen berufen. Demnach sollen belgische Ermittler auf den Mobiltelefonen mehrerer festgenommener Tatverdächtiger Fotos aus dem Inneren des Louvre entdeckt haben. Darunter befänden sich auch Aufnahmen der Galerie d’Apollon, dem Ort des Einbruchs. Frankreich und Belgien haben demnach gemeinsame Ermittlungen aufgenommen. Die Pariser Staatsanwaltschaft wollte dies zunächst weder bestätigen noch dementieren. Den Berichten zufolge wurden die Bilder auf den Handys von Verdächtigen aus Osteuropa gefunden, die im Zusammenhang mit Frachtdiebstählen festgenommen worden waren. Die Auswertung des Materials dauert laut Berichten noch an. Laut Justizkreisen solle die Untersuchung klären, ob es einen Zusammenhang zwischen den in Belgien festgesetzten Frachtdieben und den vier inzwischen in Frankreich inhaftierten Tatverdächtigen gibt.  Den Beschuldigten wird vorgeworfen, am 19. Oktober 2025 in den Louvre eingedrungen zu sein und dort Kronjuwelen im geschätzten Wert von schätzungsweise 88 Millionen Euro entwendet zu haben. Der Verbleib der Beute ist weiterhin ungeklärt. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.