Verdacht der Tierquälerei: Hund in Pößneck getötet – Ermittlungen wegen Tierquälerei

Datum01.06.2026 17:29

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Pößneck ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Tierquälerei gegen eine 21-Jährige und einen 41-Jährigen. Ihnen wird vorgeworfen, im November 2025 einen Hund vergiftet und stranguliert zu haben. Das tote Tier wurde exhumiert und untersucht. Das Veterinäramt hatte nach Anzeigen von Tierschutzvereinen erfahren und den Beschuldigten ein Tierhaltungsverbot erteilt. Der Fall erregt in sozialen Medien große Aufmerksamkeit.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verdacht der Tierquälerei“. Lesen Sie jetzt „Hund in Pößneck getötet – Ermittlungen wegen Tierquälerei“.   Der Fall liegt schon etwas zurück, sorgt aber aktuell für Aufsehen: In Pößneck sollen eine 21-Jährige und ein 41-Jähriger einen Hund gequält und misshandelt haben. Ihnen werde vorgeworfen, das Tier im November 2025 zunächst mit Medikamenten vergiftet und dann stranguliert zu haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Im Dezember 2025 erstattete das Landratsamt Saale-Orla-Kreis den Angaben zufolge Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.  Das tote Tier wurde im Zuge polizeilicher Ermittlungen exhumiert und untersucht. Die Ermittlungen dauern laut Polizei an. In den vergangenen Tagen kursierten in sozialen Medien zahlreiche Informationen zu dem Fall aus Pößneck, hieß es. Allein am Montag seien hunderte Anrufe und E-Mails beim Veterinäramt des Saale-Orla-Kreises eingegangen, teilte das Landratsamt mit.  Der Fall hatte sich demnach in der Wohnung einer der beiden Beschuldigten ereignet. Das Veterinäramt war durch die Anzeige von zwei Tierschutzvereinen auf den Fall aufmerksam geworden. Das Veterinäramt verhängte gegen die Frau und den Mann ein Verbot, Tiere zu halten. Aktuellen Hinweisen zu möglichen Verstößen dagegen werde nachgegangen, so das Landratsamt. © dpa-infocom, dpa:260601-930-159262/1