Referendum: Grote nach Olympia-Aus: Neues Stadion soll realisiert werden

Datum01.06.2026 14:21

Quellewww.zeit.de

TLDRTrotz des gescheiterten Olympia-Referendums will Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) den Bau eines neuen Stadions neben dem Volksparkstadion realisieren. Er räumte ein, dass die Finanzierung ohne Olympia schwieriger werden könnte. Der HSV, als geplanter Nutzer, bleibt an einer Entwicklung des Standorts interessiert und sicherte seine Kooperation zu. Grote betont die Bedeutung eines solchen Sport- und Veranstaltungsbaus für die Stadt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Referendum“. Lesen Sie jetzt „Grote nach Olympia-Aus: Neues Stadion soll realisiert werden“. Das geplante neue Stadion neben dem Volksparkstadion soll nach Aussage von Hamburgs Innensenator Andy Grote trotz des gescheiterten Olympia-Referendums kommen. "Wir haben ja vorher gesagt, und daran halten wir auch fest, dass wir dieses Stadion auf jeden Fall realisieren wollen", sagte der SPD-Politiker bei einer Pressekonferenz einen Tag nach der Bürgerbefragung über eine Olympia-Bewerbung der Stadt.  Es wäre natürlich mit Olympia einfacher gewesen, private Kapitalgeber von dem Projekt zu überzeugen, sagte er. "So müssen wir mal gucken, wie sich das immer auch in der Psychologie nach so einem Referendum entwickelt." Die Olympia-Initiatoren des Senats hatten in ihrem Konzept betont, dass das Stadion gleich neben der traditionellen Heimstätte des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV in jedem Fall gebaut wird. Unabhängig davon, ob Olympia an die Alster und die Elbe kommt oder nicht. Als einer der Nutzer der neuen Arena ist der HSV vorgesehen. "Wir haben eine Elbphilharmonie, bauen eine Oper, wollen ein Naturkundemuseum, alles wichtige Projekte", sagte Grote. "Das wäre schon gut, wenn wir auch einmal ein großes Haus für den Sport, für Veranstaltungen, niedrigschwellig nutzbar für alle Hamburgerinnen und Hamburger mit dieser einer Kapazität haben." Es wäre ein wichtiger Schritt für uns als Stadt. In einem Statement bei Instagram hatte der HSV neben seinem Bedauern über das Nein im Referendum ebenso betont: "Der HSV bleibt weiterhin ein verlässlicher Ansprechpartner für die langfristige Entwicklung des Standorts am Volkspark - sobald die Freie und Hansestadt Hamburg sich aufgestellt hat, um entsprechende Perspektiven weiterzuverfolgen." © dpa-infocom, dpa:260601-930-157907/1